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Internationales Musikfest Hamburg

26.4. bis 2.6.2024

Jedes Jahr bündelt das Internationale Musikfest Hamburg die Kräfte der hiesigen Konzertszene. Als roter Faden fungiert dabei stets ein Motto, das heimische Klangkörper und hochkarätige Gäste mit Leben füllen – »Krieg und Frieden« heißt es in der kommenden Ausgabe.

»Friede, Friede auf der Erde!« Die Botschaft von Arnold Schönbergs Chorwerk »Friede auf Erden« ist unmissverständlich. Dass sie gleichermaßen Illusion ist, hat nicht nur der Komponist nach Fertigstellung der Partitur selbst eingestanden. Wir alle haben es im vergangenen Jahr in Europa selbst erfahren müssen. Dennoch kann man diese Worte gar nicht oft genug wiederholen. Und so hat Alan Gilbert das spätromantische Werk denn auch gleich für den Auftakt des Internationalen Musikfests Hamburg 2024 ausgesucht.

»Krieg und Frieden« lautet dieses Mal das Motto, in Anlehnung an Leo Tolstois so berühmten wie zeitlosen Roman. Es zeigt, wie Kulturschaffende verschiedener Epochen ihren Umgang mit diesem oft bedrückenden Thema gefunden haben. Sofia Gubaidulina etwa folgt in ihrem großen Oratorium »Über Liebe und Hass« unbeirrbar ihrer Mission, »Liebe dorthin zu bringen, wo Hass regiert«. Nicht fehlen darf bei diesem Musikfest natürlich Beethovens weltumspannende Neunte Sinfonie mit ihrem hymnischen Appell: »Alle Menschen werden Brüder«. Und mit Olivier Messiaens einziger Oper »Saint François d’Assise« über den Friedensstifter und Heiligen Franz von Assisi bringen Kent Nagano und seine Philharmoniker an drei Abenden ein ebenso passendes wie aufwendig inszeniertes Großprojekt auf die Bühne des Großen Saales.

Kontakt

Internationales Musikfest Hamburg
Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 4
D-20457 Hamburg

Telefon: +49 40 357 666 0
Fax: +49 40 357 666 43
E-Mail: mail@elbphilharmonie.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Internationales Musikfest Hamburg

Lesung

Amatis Piano Trio / Thomas Quasthoff

»Die Menschlichkeit im Krieg«

Amatis Piano Trio
Lea Hausmann, Violine
Samuel Shepherd, Violoncello
Mengjie Han, Klavier
Thomas Quasthoff, Lesung


»Die Menschlichkeit im Krieg«
mit Werken von Erich Wolfgang Korngold, Dmitri Schostakowitsch, Fritz Kreisler, Franz Schubert, Robert Schumann, Anton Webern und Rebecca Clarke
Auszug aus dem Tagebuch des Gefreiten Charles Blackmore vom 16. Januar 1917
Erich Wolfgang Korngold: Dogberry and Verges (March of the Watch) / aus: Suite aus »Much Ado About Nothing« op. 11
Auszug aus dem Tagebuch des Gefreiten Charles Blackmore vom 19. Januar 1917
Auszug aus dem Tagebuch des Gefreiten Charles Blackmore vom 24. Januar 1917
Anton Webern:
Sehr bewegt / aus: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
Äußerst ruhig / aus: Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11
Auszug aus dem Tagebuch des Gefreiten Charles Blackmore vom 29. Januar 1917
Franz Schubert: Andante con moto / aus: Klaviertrio Es-Dur D 929
Hauptmann Reginald John Armes an seine Frau
Robert Schumann: Abendlied / aus: Zwölf vierhändige Clavier-Stücke für kleine und große Kinder op. 85 (Bearbeitung für Klaviertrio)
Hauptmann Reginald John Armes setzte seinen Brief am Folgetag fort
Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur D 897 »Notturno«
Leutnant Wolfgang Panzer an seine Eltern und Geschwister am 18. Januar 1918
Dmitri Schostakowitsch: Allegro con brio / aus: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Frau S. an den befehlshabenden Offizier ihres Ehemannes
Fritz Kreisler: Liebesleid
Leutnant Wolfgang Panzer an seine Eltern und Geschwister am 22. November 1918
Robert Schumann: Humoreske / aus: Fantasiestücke für Klaviertrio op. 88
Lazare Silbermann an seine vier Kinder am 7. August 1914
Anton Webern: Langsam / aus: Zwei Stücke für Violoncello und Klavier
Brief von Emil Merkelbach an Sallie Maxwell Bennet
Rebecca Clarke: Andante molto semplice / aus: Trio für Violine, Violoncello und Klavier
Ein offener Brief der deutschen und österreichischen Suffragetten

Menschlichkeit inmitten des Krieges

Die Schrecken des Ersten Weltkriegs sind in der Literatur vielfach beschrieben worden; Bücher wie Erich Maria Remarques »Im Westen nichts Neues« erzählen von der Brutalität des Stellungskrieges und der Abstumpfung angesichts der Allgegenwart des Todes. Doch es gibt auch rührende Berichte, etwa über die weihnachtliche Waffenruhe zwischen den Schützengräben mit gemeinsamem Gesang. Thomas Quasthoff liest aus Briefen und Tagebüchern aus dem Ersten Weltkrieg. Im Wechsel musiziert das preisgekrönte junge Amatis Piano Trio – 2019 als »Rising Stars« durchgestartet – romantische und moderne Kammermusik und reflektiert so die Stimmung der einzelnen Texte.

Junge Soldaten verschiedener Nationalitäten kommen dabei ebenso zu Wort wie Angehörige, die aus der Heimat an die Front schreiben. Die Texte zeugen nicht nur von der Grausamkeit des Krieges, von jugendlich blauäugigem Enthusiasmus, der sich angesichts der blutigen Realität in Ernüchterung und Abscheu umgekehrt, sondern offenbaren auch (Mit-)Menschlichkeit und gegenseitigen Respekt – selbst unter Gegnern. Die Geschichten erzählen von individuellen Schicksalen und verleihen den nackten Zahlen von Todesopfern ein Gesicht.

Dazu erklingen langsame Sätze aus Klaviertrios etwa von Schubert oder Schostakowitsch, dessen Zweites Klaviertrio während des Zweiten Weltkriegs in tiefer Trauer um einen Freund entstand. Aufgelockert wird der Abend durch Stücke wie »Dogberry and Verges – March of the Watch« von Korngold, das die anfängliche Kriegsbegeisterung junger Soldaten karikiert.

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Konzert

Paul Jacobs / Orgelkonzert

Messiaen: Livre du Saint Sacrement

Paul Jacobs, Orgel

Olivier Messiaen: Livre du Saint Sacrement

Musikalische Offenbarung

Das »Livre du Saint Sacrement« (Buch des Heiligen Sakraments) ist nicht nur das letzte und umfangreichste Orgelwerk von Olivier Messiaen. Es ist auch eine Summe seines gesamten Schaffens, mit der der französische Komponist zugleich einen Bogen zurück zu seinen Anfängen schlug. Denn wie schon seine erste Komposition für Orgel, »Le Banquet céleste«, handelt es vom heiligen Abendmahl. Obwohl also durch und durch theologisch, ist diese Musik von einer überwältigenden inneren Tiefe, dabei ungeheuer faszinierend und sinnlich – und mit zwei Stunden Dauer sowohl Offenbarung wie Herausforderung.

Dieser Herausforderung stellt sich in der Elbphilharmonie nun der Amerikaner Paul Jacobs, der von der Washington Post als einer der »größten lebenden Virtuosen« bezeichnet wurde und der erste Organist ist, der einen Grammy gewann – für die Einspielung des «Livre du Saint Sacrement«. Seit 2002 hat er außerdem in mehreren amerikanischen Städten das gesamte Orgelwerk von Olivier Messiaen in mehrstündigen Marathonkonzerten aufgeführt. Keine Frage also, dass Jacobs genau der richtige für dieses anspruchsvolle Unterfangen ist.

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Chor

Chorkonzert: Sonnengesang / Figure humaine

Chorwerk Ruhr / Jean-Guihen Queyras / Elbtonal Percussion / Florian Helgath

Chorwerk Ruhr
Jean-Guihen Queyras, Violoncello
Sebastian Breuing, Celesta
Elbtonal Percussion - Jan Frederick Behrend, Stephan Krause, Schlagwerk
Dirigent: Florian Helgath


Sofia Gubaidulina: Sonnengesang
Francis Poulenc: Figure humaine / Kantate FP 120

Gesang der Sonne

Im Internationalen Musikfest Hamburg 2024 ist mit Sofia Gubaidulina einer der führenden Komponistinnen der Moderne ein Schwerpunkt gewidmet. Fast immer ist das Werk der russisch-tatarischen Komponistin, die seit Jahrzehnten in der Nähe von Hamburg lebt, von Dichtung inspiriert. Ihre Quellen sind vielfältig und reichen von den alten Ägyptern bis in die Gegenwart. 1997 vertonte Gubaidulina das älteste Zeugnis italienischer Literatur, den die Schöpfung preisenden »Sonnengesang« des Heiligen Franz von Assisi aus dem 13. Jahrhundert, für die außergewöhnliche Besetzung Cello, Chor und Schlagzeug.

Mit dem Chorwerk Ruhr reist einer der besten Chöre Deutschlands für genau dieses Repertoire an die Elbe. Den Solopart übernimmt der französische Star-Cellist Jean-Guihen Queyras. Dem »Sonnengesang« folgt in der zweiten Hälfte das Chorwerk »Figure humaine« (Menschliches Antlitz) von Francis Poulenc aus dem Jahr 1943. Die vielstimmige Kantate, die auf einem Gedicht von Paul Éluard beruht, durchdringt menschliche Tragödien von Hass und Gewalt und mündet in einer Ode an die Freiheit.

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Konzert

Hamburger Camerata / Samuel Hasselhorn / Gábor Hontvári

»Hey Haydn, What About Peace?«

Hamburger Camerata
Samuel Hasselhorn, Bariton
Leitung: Gábor Hontvári


Arvo Pärt: Da pacem Domine für Streichorchester
Gustav Mahler: Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« / Bearbeitung von Klaus Simon
Mauricio Kagel: Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen
Joseph Haydn: Sinfonie G-Dur Hob. I:100 »Militär-Sinfonie«

Mit Musik gegen Waffengerassel

»Gib uns Frieden« – wie oft hat man diese Worte in Messevertonungen und Kirchenliedern schon gehört? Wie oft aber hat man sie als allzubekannte Textzeile der Musikgeschichte auch gedankenverloren überhört? In Zeiten, in denen die einfache, doch so schrecklich schwer erfüllbare Bitte tragische Aktualität gewonnen hat, will die Hamburger Camerata zum bewussten Hinhören einladen.

Arvo Pärts musikalisch so bescheiden wie eindringlich formulierter Friedensappell trifft auf Gustav Mahlers nicht weniger intensive Klangbilder hoffnungsloser Soldatenschicksale und sinnloser Kriegstreiberei aus den »Wunderhorn-Liedern« in einer reizvollen Kammerorchesterfassung. Und Mauricio Kagels bitter ironische »Märsche, um den Sieg zu verfehlen« treten in direkten Dialog mit Joseph Haydns »Militärsinfonie«.

Denn auch der tonangebende Komponist der Camerata-Saison 23/24 hatte ganz offenbar eine klare Meinung zu allem Waffengerassel: Als einen »Höhepunkt von scheußlicher Eindringlichkeit« empfanden die jüngst in die französischen Revolutionskriege involvierten Londoner Zeitgenossen 1794 jedenfalls die bewusst »hässlichen« Passagen unter Einsatz von Triangel, Trommel und Becken in dieser Sinfonie…

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Konzert

Ensemble Resonanz / Saerom Park / Dirk Rothbrust

Portrait Rebecca Saunders

Ensemble Resonanz
Saerom Park, Violoncello
Dirk Rothbrust, Schlagzeug
Dirigent: Gregor A. Mayrhofer


Rebecca Saunders
Module 1 »melody« / aus: Dust
Module 5 »metal« / aus: Dust
Module 3 »triangles« / aus: Dust
Module 4 »crystal« / aus: Dust
Unbreathed

William Byrd: Fantasia a 6 Nr. 2 g-Moll
Rebecca Saunders: Ire / Konzert für Violoncello, Streicher und Schlagwerk
Breath

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Konzert

Chamber Orchestra of Europe / Sir András Schiff

Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn & Klavierkonzert Nr. 1 / Haydn: Sinfonia concertante

Chamber Orchestra of Europe
Sir András Schiff, Klavier und Leitung


Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a
Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur Hob. I:105
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Auf die Freundschaft!

»Es gibt Orchester, gute Orchester, großartige Orchester und es gibt das Chamber Orchestra of Europe.« Mit diesen Worten hat sich einmal Sir András Schiff vor dem COE verbeugt. 1985 hatten sich der Pianist und das Orchester kennengelernt. Und im Laufe der vielen Konzerte entdeckte Schiff die Leidenschaft für das Dirigieren. Dementsprechend dirigiert er jetzt auch vom Klavier aus ein klassisch-romantisches Programm, bei dem Joseph Haydn auf seinen Bewunderer Johannes Brahms trifft.

Vom Wiener Klassiker Haydn gibt es die Sinfonia concertante für Oboe, Fagott, Violine, Violoncello und Orchester, die bei ihrer Londoner Uraufführung 1792 maßlos gefeiert wurde.

Mit seinen Orchester-Variationen über ein kleines (Choral-)Thema aus einem Haydn-Divertimento schrieb Brahms 1873 sein überhaupt erstes großes Orchesterwerk, nachdem Entwürfe für eine Sinfonie in den 1850er Jahren in sein erstes Klavierkonzert eingeflossen waren. Dementsprechend sinfonisch klingt das Werk, das Sir András Schiff in seiner Karriere immer wieder neu interpretiert hat. Auch mit ihm unterstreichen er und das Chamber Orchestra of Europe ihre schon fast 40-jährige Freundschaft!

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Konzert

Irreversible Entanglements

»Protect Your Light«

Irreversible Entanglements
Moor Mother, spoken word
Aquiles Navarro, trumpet
Keir Neuringer, saxophone
Luke Stewart, bass
Tcheser Holmes, drums


Musik für die Freiheit

Seit seiner Gründung 2015 zählt die Band Irreversible Entanglements zu den wichtigsten Stimmen des aktuellen Free Jazz. Mit kompromisslosen Songs weisen die fünf Musiker:innen auf politische und soziale Missstände hin und stellen Ungerechtigkeiten wie die Unterdrückung von Frauen, die Diskriminierung von People of Color, die Ignoranz gegenüber Kolonialverbrechen oder die Ausbeutung der Natur an den Pranger.

Zugleich ermutigen die direkten und unverschlüsselten Texte der Poetin und Spoken-Word-Künstlerin Camae Ayewa alias »Moor Mother« aber auch dazu, nicht im Status quo zu verharren, sondern selbst für eine bessere Zukunft in Freiheit und Würde aktiv zu werden. Auf dem vierten Studio-Album »Protect Your Light« (2023) verbinden sich die tiefgründigen Lyrics von Moor Mother mit eingängigen Melodien, ekstatisch-impulsiven Improvisationen von Keir Neuringer (Saxofon) und Aquiles Navarro (Trompete) und tanzbaren Rhythmen von Tcheser Holmes (Drums) und Luke Steward (Bass). Ein beeindruckendes Gesamtpaket, das musikalische Antworten auf große gesellschaftliche Fragen unserer Zeit sucht – und findet.

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Konzert

Portrait Sofia Gubaidulina

Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters

David Spranger, Fagott
Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters
Dirigent: N.N.


Sofia Gubaidulina:
Am Rande des Abgrunds für sieben Violoncelli und zwei Aquaphone
Mirage: Die tanzende Sonne (Fata Morgana)
Konzert für Fagott und tiefe Streicher

Vorliebe für tiefe Töne

An zahlreichen Werk-Etappen ihres umfangreichen Schaffens lässt sich Sofia Gubaidulinas Faszination für die Klänge des tiefen, größer besetzten Streicherapparats ablesen. Werke für ein Ensemble von Cellisten gibt es einige, und auch der Kontrabass spielt in mehreren ihrer Stücke eine herausgehobene, charakteristische Rolle. So lag es nahe, dieser besonderen Vorliebe der bei Hamburg lebenden, heute 92 Jahre alten Komponistin in einem Konzert genauer nachzugehen – und auf diese Weise ein besonderes »Portrait Sofia Gubaidulina« zu gestalten.

Im Zentrum des Abends steht das fünfsätzige Konzert für Fagott und tiefe Streicher, 1975 in Russland entstanden: im Todesjahr von Dmitrij Schostakowitsch. Das selten zu hörende Stück gehört zu denjenigen, denen anzumerken ist, dass Gubaidulina in ihrem »mittleren Stil« durchaus Anregungen dieser Überfigur der sowjetischen Musik aufnahm. Es ist auch bekannt, dass Schostakowitsch die junge Komponistin ermutigte und förderte. Das Faszinosum des Stücks liegt in den ungemein vielfältigen und virtuosen Klangwirkungen des tiefen Registers – und in einer unmittelbar sprechenden Wirkung des Soloparts, den NDR Solofagottist David Spranger übernehmen wird. Flankiert wird das Konzert von zwei Werken für größeres Cello-Ensemble. »Mirage« von 2002 ist mit seinen Lichtfantasien ein schönes Beispiel für den teilweise zur Naturmystik neigenden Stil der späten Gubaidulina. »Am Rande des Abgrunds«, entstanden ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, gehört zu ihren meistgespielten Kompositionen und überrascht mit dem Einsatz zweier klangreicher Aquaphone.

Zum NDR hat Sofia Gubaidulina seit langen Jahren eine enge Verbindung. Unvergessen sind zahlreiche Aufführungen, die der NDR Chor (das heutige NDR Vokalensemble) realisierte – und natürlich die große Uraufführung von Johannes-Passion und Oster-Oratorium in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis im März 2002.

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Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Jess Gillam / Marin Alsop

Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 / MacMillan: Saxofonkonzert / Prokofjew: »Romeo und Julia«-Suiten

NDR Elbphilharmonie Orchester
Jess Gillam, Saxofon
Dirigentin: Marin Alsop


Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a
James MacMillan: Konzert für Saxofon und Orchester
Sergej Prokofjew: Suiten aus dem Ballett »Romeo und Julia« op. 64

Gipfelstürmerinnen

Schottische Tanzrhythmen sowie Höhepunkte aus Beethovens Oper »Fidelio« (bzw. »Leonore«) und Prokofjews Ballett »Romeo und Julia« – die US-amerikanische Dirigentin Marin Alsop hat sich ein schwungvolles Programm überlegt und entführt sie in eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Welt: »Romeo und Julia«. Sergej Prokofjew verarbeitete den Shakespeare-Stoff zu einem Ballett, seinem wohl beliebtesten Werk. Später formte er aus den mitreißenden Melodien eigenständige Suiten, die längst auch im Konzertsaal heimisch geworden sind.

Auch Ludwig van Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 basiert auf einem größeren Werk, seiner einzigen und vielfach umgearbeiteten Oper »Fidelio«. In der Ouvertüre fasste der Komponist die dramaturgisch wichtigsten Momente zusammen und begleitet seine Heldin Leonore auf der Suche nach ihrem gefangenen Mann von der Gefängnisgruft in die Freiheit. Um zum Ziel zu gelangen, schlüpft Leonore in Männerkleidung und behauptet sich selbstbewusst gegen Herrscherwillkür und andere Gefahren. Eine Rolle, die Marin Alsop vielleicht nahe liegt, schließlich musste sie sich ebenfalls in einer Männerdomäne durchsetzen. Als Dirigentin hat sie schon einige Rekorde gebrochen: Als erste Frau überhaupt leitete sie eines der großen US-amerikanischen Orchester und dirigierte zudem 2013 als erste Frau die BBC Proms.

Bei den Rekorden kann die britische Saxophonistin Jess Gillam mithalten – sie trat bei den renommierten BBC Proms als bisher jüngste Solistin auf. Die angesagte und überaus vielseitig aufgestellte Mittzwanzigerin war bereits mehrfach zu Gast in der Elbphilharmonie. Jetzt kehrt sie zurück und spielt James MacMillans Saxophonkonzert. »Das dreisätzige Stück ist eine Fantasie auf traditionelle schottische Tänze«, schrieb die Times, »doch das beschreibt nicht annähernd die Spannungen und Mehrdeutigkeiten dieses faszinierenden Werks«.

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Performance

Imagine Freedom

Abschlusskonzert des Community-Projekts

Community Ensemble
Shabnam Parvaresh, Klarinette, Bassklarinette
Jakob Nierenz, Violoncello
Moritz Hamm, Schlagzeug
Liv Solveig Wagner, Violine, Gitarre, Klavier
Musikalische Leitung: Kian Jazdi
Mable Preach, Regie
Charlotte Beinhauer, Dramaturgie
Rike Maerten, Dramaturgie


Von Frieden und Freiheit / Eine Performance aus Texten, Bewegung und Musik der Community

Performance der Freiheit

Was bedeutet Freiheit? Kann jede und jeder Einzelne frei sein und gleichzeitig in Frieden mit anderen leben? Diese und ähnliche Fragen haben sich junge kreative Menschen gestellt und beantworten sie im zuge des Community-Projekts der Elbphilharmonie mit Schauspiel, Tanz und Bewegung, Gesang und Musik. Mable Preach, die als Regisseurin unter anderem auf Kampnagel inszeniert, hat die Workshops federführend begleitet.

Die jungen Menschen auf der Bühne eint die Freude am Ausprobieren, Lust auf Musik und Choreografien entwickeln und Geschichten ausdenken. Inspiriert von gemeinsamen Ausflügen, Songtexten, aktuellen politischen Debatten, Musik und mehr, nimmt die Abschluss-Performance in Workshops ab Januar 2024 immer mehr Gestalt an.

Drei kreative Köpfe und gleichzeitig Workshopleiter:innen begleiten das Projekt: Mable Opuku Preach ist Regisseurin Choreografin, Kuratorin des Festivals für urbane BiPoc-Jugendkultur FORMATION**NOW und Leiterin des Kultur- und Jugendvereins LUKULULE. Sie setzt sich kritisch mit Rassismus und (Neo-)Kolonialismus auseinander und fördert Empowerment. Rike Maerten ist Dramaturgin und arbeitet schon lange mit Mable Preach zusammen. Kian Jazdi ist Musiker mit iranischen Wurzeln, der sich für mehr Vielfalt und Diversität in der Musikwelt einsetzt. Er ist sowohl in Klassik als auch Elektronik zu Hause.

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Konzert

Sächsische Staatskapelle Dresden / Lang Lang / Christian Thielemann

Ravel / Debussy

Sächsische Staatskapelle Dresden
Lang Lang, Klavier
Dirigent: Christian Thielemann


Maurice Ravel:
Ma mère l’oye (Ballettfassung)
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
Claude Debussy: Ibéria / aus: Images für Orchester Nr. 2
Maurice Ravel: La valse / Poème chorégraphique für Orchester

Abschiedsklänge

Es wird spannend, wenn Christian Thielemann einen seiner seltenen Ausflüge ins französische Repertoire unternimmt und seine an Wagner, Strauss und Bruckner geschulte Klangästhetik auf die farbenreichen Tongemälden von Debussy und Ravel trifft. Als scheidender Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird er Ravels La valse, diesem Abgesang auf die europäische Welt vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, auch einen persönlichen Tropfen Wehmut beifügen: Abschiedsklänge nach zwölf beeindruckenden Jahren, in denen Orchestergeschichte geschrieben wurde. Mit Weltstar Lang Lang haben die Musiker:innen aus Dresden in dieser Zeit oft das Podium geteilt – wie auch jetzt in der Elbphilharmonie. Sein feinsinniger Anschlag und seine über jeden Zweifel erhabene Virtuosität machen ihn zum perfekten Protagonisten in Ravels Klavierkonzert.

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Konzert

Mary Lattimore

Mary Lattimore, harp / live electronics

Mit Harfe auf Klangreise

Auf ihrem aktuellen Album »Hotel Arkada« setzt sich die amerikanische Harfenistin und Songwriterin Mary Lattimore mit der Vergänglichkeit auseinander: »Wenn ich an diese Songs denke, denke ich an verwelkende Blumen in Vasen, geschmolzene Kerzen – nicht zu erkennen, wie vergänglich Erfahrungen sind, bis sie nicht mehr stattfinden. Gleichzeitig ist ›Hotel Arkada‹ eine Ode an die Kunst und an die Musik, die das Leben tiefgreifend prägt und die einen in die Vergangenheit zurückversetzen kann.«

Titelgebend für das Album war ein charmantes, in die Jahre gekommenes Hotel auf der kroatischen Insel Hvar, in das sich Mary Lattimore während einer Reise sofort verliebte. Die Tatsache, dass es renoviert werden sollte, lieferte ihr Inspiration für Songs, in denen sich der Klang einer Konzertharfe mit stimmungsvollen Elektro-Sounds mischt. In sanften Klangfarben erzählt sie Geschichten, die Raum und Zeit auflösen und das Publikum auf Gedankenreisen mitnehmen.

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Oper

Messiaen: Saint François d’Assise

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Kent Nagano

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Audi Jugendchorakademie
LauschWerk
Anna Prohaska, L’Ange
Johannes Martin Kränzle, Saint François
Ioan Hotea, Le Lépreux
Kartal Karagedik, Frère Léon
Dovlet Nurgeldiyev, Frère Massée
Andrew Dickinson, Frère Élie
Alexander Roslavets, Frère Bernard
Dirigent: Kent Nagano
Thomas Jürgens, Julia Mottl, Georges Delnon, Szenische Einrichtung
Janina Zell, Dramaturgie
Martin Steidler, Einstudierung Chor


Olivier Messiaen: Saint François d’Assise / Oper in drei Akten und acht Bildern in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mehr als 250 Mitwirkende und fünf Stunden Musik zwischen Askese und Ekstase: Mit seiner einzigen Oper »Saint François d’Assise« hinterließ Olivier Messiaen ein gewaltiges Vermächtnis. Sie zeichnet die Lebensstationen des heiligen Franz von Assisi nach, der sich als besitzloser Wandermönch um die Ärmsten der Armen kümmerte und Tieren und Pflanzen predigte. Als Höhepunkt des Internationalen Musikfests bringt Kent Nagano das selten gespielte Werk mit seinen Philharmonikern gleich dreimal auf die Bühne der Elbphilharmonie. In der hochkarätigen Sängerriege finden sich unter anderem Anna Prohaska als Engel und Johannes Martin Kränzle als Franz von Assisi.

Die Oper schildert anschaulich einige prägende Stationen auf dem Lebensweg des Heiligen: die Heilung eines Leprakranken, das Empfangen von Wundmalen an Händen und Füßen und natürlich die »Vogelpredigt« und den »Sonnengesang«, die Franz von Assis besondere Verbindung zur Natur zeigen. Für Olivier Messiaen lag die Vertonung auf der Hand. Nicht nur war er tief gläubiger Katholik, der 60 Jahre (!) als Organist der Pariser Kirche La Trinité wirkte. Als Synästhet erlebte er eine quasi transzendente Wahrnehmung von Farben, Formen und Klängen. Und als leidenschaftlicher Hobby-Ornithologe – ein Zeitvertreib, dem auch der heilige Franz von Assisi frönte – zeichnete er rund 700 Vogelrufe in Notenschrift auf.

Seine Musik spiegelt diese Inspirationsquellen auf äußerst farbenreiche Weise wider. Er selbst beschrieb die Oper so: »Sie schildert die fortschreitenden Stadien der Gnade in der Seele des heiligen Franziskus. Alles, was keine Farben, keine Wunder, keine Vögel, keine Frömmigkeit und keinen Glauben enthielt, habe ich ausgespart.«

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Konzert

Britten: War Requiem / Teodor Currentzis

SWR Symphonieorchester
London Symphony Chorus
SWR Vokalensemble Stuttgart
Knabenchor Hannover
Irina Lungu, Sopran
Allan Clayton, Tenor
Matthias Goerne, Bariton
Dirigent: Teodor Currentzis


Benjamin Britten: War Requiem op. 66

Gegen Krieg

Benjamin Britten war ein leidenschaftlicher Pazifist. Mit seinem »War Requiem« schrieb er 1961 sein beeindruckendstes und bewegendstes Bekenntniswerk, das als eines der zentralen Werke des 20. Jahrhunderts gegen Krieg und für Frieden gilt. Mit diesem Schlüsselwerk liefert Teodor Currentzis den musikalischen Epilog für das Internationale Musikfest Hamburg und schließt den programmatischen Bogen des Mottos »Krieg und Frieden«. Der Stardirigent kommt nochmal in seiner Funktion als Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters nach Hamburg und hat für das riesig besetzte »War Requiem« neben seinem Orchester und gleich drei formidablen Chören unter anderem den Bariton Matthias Goerne engagiert.

Das »War Requiem« hatte Benjamin Britten zur Erinnerung an den Luftangriff auf das englische Coventry im Jahr 1940 und zur Einweihung der dort wieder aufgebauten Kathedrale geschrieben. 1962 übernahm der Komponist am Dirigentenpult die gefeierte Uraufführung seines monumentalen Werks für Orchester, Chöre, drei Gesangssolisten und Orgel. Unter den Solisten fand sich Goernes Lehrer Dietrich Fischer-Dieskau.

Brittens »War Requiem« ist aber nicht nur mahnender Protest gegen jede Form von Unmenschlichkeit und die Kriege des 20. Jahrhunderts. Seine Totenmesse, die mit einem Gebet für den ewigen Frieden endet, hat an Aktualität nichts eingebüßt.

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Internationales Musikfest Hamburg

Elbphilharmonie

26.4. bis 2.6.2024

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»Friede, Friede auf der Erde!« Die Botschaft von Arnold Schönbergs Chorwerk »Friede auf Erden« ist unmissverständlich. Dass sie gleichermaßen Illusion ist, hat nicht nur der Komponist nach Fertigstellung der Partitur selbst eingestanden. Wir alle haben es im vergangenen Jahr in Europa selbst erfahren müssen. Dennoch kann man diese Worte gar nicht oft genug wiederholen. Und so hat Alan Gilbert das spätromantische Werk denn auch gleich für den Auftakt des Internationalen Musikfests Hamburg 2024 ausgesucht.

»Krieg und Frieden« lautet dieses Mal das Motto, in Anlehnung an Leo Tolstois so berühmten wie zeitlosen Roman. Es zeigt, wie Kulturschaffende verschiedener Epochen ihren Umgang mit diesem oft bedrückenden Thema gefunden haben. Sofia Gubaidulina etwa folgt in ihrem großen Oratorium »Über Liebe und Hass« unbeirrbar ihrer Mission, »Liebe dorthin zu bringen, wo Hass regiert«. Nicht fehlen darf bei diesem Musikfest natürlich Beethovens weltumspannende Neunte Sinfonie mit ihrem hymnischen Appell: »Alle Menschen werden Brüder«. Und mit Olivier Messiaens einziger Oper »Saint François d’Assise« über den Friedensstifter und Heiligen Franz von Assisi bringen Kent Nagano und seine Philharmoniker an drei Abenden ein ebenso passendes wie aufwendig inszeniertes Großprojekt auf die Bühne des Großen Saales.

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Bewertungen & Berichte Internationales Musikfest Hamburg

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Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 17.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Lucerne Festival im KKL Luzern
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 12.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Schwetzinger SWR Festspiele 26.4. bis 25.5.2024
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 24.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 11.7. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl 4. bis 28.7.2024
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele 17.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival Bachfest Münster 17. bis 26.5.2024
Ereignisse / Festival Bluesfestival Baden 18. bis 25.5.2024
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 24.5. bis 9.6.2024
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage 4. bis 25.5.2024
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Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 11.7. bis 11.8.2024
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Ereignisse / Festival MeetMUSIC Open Air 6.6 bis 17.8.2024
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 24.8. bis 17.9.2024
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 11. bis 22.9.2024
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 8. bis 18.8.2024
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 26.4. bis 16.6.2024
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Messe ViennaContemporary 12. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Festival-Mediaval in Selb 6.9. bis 8.9.2024
Ereignisse / Festival Leitheimer Schlosskonzerte 22.6. bis 13.10.2024
Ereignisse / Festival Int. Gitarren-Festival Iselohn 28.7. bis 3.8.2024
Ereignisse / Festival Sommermusik im oberen Nagoldtal Oberes Nagoldtal
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 1.6. bis 6.10.2024
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 21.6. bis 21.7.2024
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur / Festival Poetry on the road Bremen 6. bis 9.6.2024
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 22. März 2025
Familie+Kinder / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Ereignisse / Wettbewerb Neue Stimmen Wettbewerb Güthersloh

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