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Klosterkonzerte Maulbronn

18.5. bis 29.9.2024

Seit 1968 erfüllen die Klosterkonzerte Maulbronn das ehemalige Zisterzienserkloster mit Musik. Gegründet vom damaligen Musiklehrer des Evangelischen Seminars, zählt die Konzertreihe heute zu den bedeutenden Musikfestivals in Baden-Württemberg. Zwischen Mai und September locken dabei jährlich Künstlerinnen und Künstler von internationalem Renommee zum Musikgenuss ins UNESCO-Weltkulturerbe. Ein fester Bestandteil des Festivals sind seit 1983 die Konzerte des Maulbronner Kammerchors. Neben großen oratorischen Konzerten füllen auch hochkarätig besetzte Kammermusikformate wie die Kammermusikwoche des Pianisten und Artist in Residence Bernd Glemser regelmäßig die spirituelle Atmosphäre der Klosterklausur. Die einzigartige Akustik von Klosterkirche, Laienrefektorium und Kreuzganggarten bietet die richtige Atmosphäre für Musik aller Epochen und Stilrichtungen.

Kontakt

Klosterkonzerte Maulbronn
Evangelisches Seminar Maulbronn
Klosterhof 17
D-75433 Maulbronn

Telefon: +49 (0) 70 43 / 9 55 09-50
Fax: +49 (0) 70 43 / 9 55 09-54
E-Mail: info@klosterkonzerte.de

 

Kartentelefon: +49 (0)70 43-1 03 11
Bewertungschronik

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Kinderkonzert

Unterwegs nach Umbidu

Schulkonzert

Die Schurken:
Stefan Dünser, Trompete
Martin Schelling, Klarinette
Martin Deuring, Kontrabass
Goran Kovacevic, Akkordeon
Sara Ostertag, Regie


Ein musiktheatralisches Konzert
mit Musik von Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, Manuel de Falla, Eric Satie, György Ligeti und anderen

An einem kalten, ungemütlichen Abend begegnen sich ein paar kauzige Gestalten unter einer Brücke. Sie sind keine Freunde großer Worte, und keiner von ihnen weiß so recht, wohin er eigentlich unterwegs ist. Aber irgendwie spüren die vier Eigenbrötler, dass sie miteinander etwas erreichen können. Sehr bald kommen sie darauf, dass sie bei Weitem nicht nur die Melancholie verbindet: Der eine hat eine Trompete dabei, der nächste ein Akkordeon, der dritte eine Klarinette und der vierte einen ausgewachsenen Kontrabass.

Durch die Musik lernen sie sich von ihrer charmanten, witzigen Seite kennen und entwickeln einen Plan: Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – Umbidu. Mit ausgeflippten Improvisationen, zarten Geräuschen, wilden Klängen und einer faszinierenden Fantasie-Sprache erzählen sie von ihren Erlebnissen auf dem Weg nach Umbidu.

Wie die vier Charaktere in dem musikalischen Theaterstück, sind die Schurken vier virtuose Solisten, die am liebsten zusammen musizieren. Einzigartig ist, dass hier ein Spitzenensemble die Musikvermittlung zu seinem Schwerpunkt erklärt hat. Über 100.000 Kinder haben sie in den letzten Jahren unter anderem im Wiener Musikverein, in der Elbphilharmonie Hamburg, beim Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Bregenzer Festspielen mit großem Erfolg erreicht. Für Unterwegs nach Umbidu wurde das österreichische Ensemble mit dem Junge-Ohren-Preis 2015 ausgezeichnet.

circa 50 Minuten, keine Pause

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Konzert

Balthasar-Neumann-Orchester & -Akademie

Eröffnungskonzert

Balthasar-Neumann-Orchester & Balthasar-Neumann-Akademie
Andrea Rognoni & Moritz Görg, Leitung


Georg Philipp Telemann:
Fanfare und Pastorelle, aus: TWV 55:e8
Fanfare und Vivace, aus: TWV 54:D3
Pasticcio aus TWV 53:D5, TWV 55:D18, TWV 51:D7, TWV 55:D18

Johann Sebastian Bach:
Sinfonia aus »Am Abend aber desselbigen Sabbats«, BWV 42
Suite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068

Mit Pauken und Trompeten eröffnen wir die Saison 2024. Zu diesem festlichen Anlass haben die Klosterkonzerte eines der international renommiertesten Originalklangorchester eingeladen: Das Hamburger Balthasar-Neumann-Orchester hat sich seit seiner Gründung 1995 durch den Dirigenten Thomas Hengelbrock mit spannenden und immer wieder neuen Sichtweisen auf die Musik unterschiedlicher Epochen einen Namen gemacht.

In Maulbronn sind die Hamburger Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit ihrem Nachwuchs der Balthasar-Neumann-Akademie zu Gast, um gemeinsam Musik von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach aufzuführen. Auf dem Programm stehen besonders festliche Werke der beiden deutschen Barockkomponisten. Bach und Telemann ergriffen in ihrer Karriere immer wieder die Gelegenheit für prunkvolle Orchestermusik beim Schopf und zeigten ihrem Publikum zu verschiedenen Anlässen ihre ganz eigene Meisterschaft.

So ist das Konzert nicht nur ein gelungener Auftakt zur Konzertreihe im Weltkulturerbe, sondern auch eine Einladung in die virtuosen Komponierstuben Bachs und Telemanns.

circa 100 Minuten, inklusive Pause

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Konzert

Aurel Dawidiuk

Vision in Flames

Aurel Dawidiuk, Orgel

Charles Tournemire: Improvisation über das »Te deum«
Anton Bruckner: Vorspiel und Fuge c-Moll, WAB 131
Johann Sebastian Bach: »Komm, Gott, Schöpfer, heiliger Geist«, BWV 667
Fantasia und Fuge in g, BWV 542
César Franck: Choral Nr. 3 a-Moll
Robert Schumann: aus: Sechs Fugen über den Namen B-A-C-H, op. 60
Maurice Duruflé: Choralvariation über das Thema »Veni Creator«, op.4
Akira Nishimura: Vision in Flames

Aurel Dawidiuk ist ein absoluter Überflieger der jungen Musikszene. Hinter seinem Namen findet man in den Programmheften internationaler Konzertveranstalter gleich drei verschiedene Bezeichnungen: Dirigent, Pianist und Organist! In Maulbronn ist er als Letzterer zu erleben. 2022 erhielt er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, der damit zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder an einen Organisten verliehen wurde. Inzwischen säumen weitere Auszeichnungen in anderen Disziplinen den steil nach oben strebenden Weg des jungen Künstlers.

In der Klosterkirche präsentiert Aurel Dawidiuk die atemberaubende Bandbreite seines Orgel-Repertoires: Mit Werken voller Wucht und Schwere, religiöser Erhabenheit, klarer Eleganz und virtuoser Fingerfertigkeit spielt sich der 23-Jährige an der Maulbronner Grenzing-Orgel quer durch verschiedene Epochen und Orgelschulen. Mit welchem Interpretationsansatz er sich an Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann, Anton Bruckner, César Franck, Charles Tournemire und Maurice Duruflé macht, darauf lässt der letzte Programmpunkt aus der Feder des 2023 verstorbenen japanischen Komponisten Akira Nishimura schließen: ›Vision in Flames!‹

circa 70 Minuten, keine Pause

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Konzert

Calefax

Menu de Saison

Calefax:
Oliver Boekhoorn, Oboe
Bart de Kater, Klarinette
Raaf Hekkema, Saxofon
Jelte Althuis, Bassklarinette
Alban Wesly, Fagott


Werke von Johann Sebastian Bach, César Franck, Antonín Dvořák, Claude Debussy, George Gershwin und anderen

Das Holzbläserquintett gehört seit über 100 Jahren zu den Standardformationen des klassischen Musikbetriebs. Dass man daran aber durchaus mit Erfolg rütteln darf, beweist Calefax. Die fünf Niederländer haben die gebräuchliche Besetzung ein wenig verändert. Statt Flöte und Horn übernehmen Saxofon und Bassklarinette bedeutende Rollen in ihrem Quintett, sodass eine besondere Verwandtschaft die fünf Instrumente miteinander verbindet: Oboe, Klarinette, Saxofon, Bassklarinette und Fagott erzeugen ihren Klang allesamt durch das Anblasen eines Rohrblatts, im Englischen »reed« genannt. Die Fünf können sich mit Fug und Recht als »erstes Reed-Quintett der Welt« bezeichnen. Oder wie die New York Times schreibt: »Calefax – Fünf extrem talentierte Herren aus den Niederlanden, die das Reed-Quintett zur beinahe besten Kammermusikformation der Welt machen.«

In der hervorragenden Akustik des Laienrefektoriums verschmelzen die Klangfarben ihrer Rohrblatt-Instrumente zu einer exquisiten Melange, mit der sie ihren Zuhörern ein ganz besonderes musikalisches »Menu de Saison« servieren. Nach diversen musikalischen Gaumenfreuden mit barocken Noten, einem Abstecher in französische Weinkeller, Schenken und hochalpine Gefilde dreht sich der musikalische Globus nach Amerika. Zum Hauptgang reicht Calefax Auszüge aus Antonín Dvořáks ›Amerikanischem Streichquartett op. 97‹ und kehrt zum Nachtisch mit Gershwin als Amerikaner nach Paris zurück. Lassen Sie es sich schmecken!

circa 100 Minuten, inklusive Pause

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Konzert

lautten compagney

Am runden Tisch

lautten compagney:
Hanna Herfurtner, Sopran
Max Rößeler, Bariton
Catharine Aglibut, Violine
Friederike Otto, Zink
Ulrike Becker, Viola da Gamba
Annette Rheinfurth, Violone
Hans-Werner Apel, Chitarrone
Wolfgang Katschner, Laute
Peter Kuhnsch, Percussion


Werke von Girolamo Frescobaldi, Heinrich Schütz, Samuel Scheidt, Claudio Monteverdi, Jean-Baptiste Lully, Heinrich Ignaz Franz Bieber und anderen

Von den Rittern des legendären König Artus, über die Mitglieder am Zentralen Runden Tisch in der Endphase der DDR, bis zu aktuellen Verhandlungsrunden in Politik und Gesellschaft: sich auf Augenhöhe auszutauschen, war und ist die Absicht an tatsächlichen und im übertragenen Sinne runden Möbelstücken. Die lautten compagney Berlin, eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles, stellt ihren runden Tisch im Laienrefektorium auf und lässt daran eine im 17. Jahrhundert gebräuchliche Musizierpraxis wiederaufleben: Ein sogenanntes »Broken Consort« in der typischen Mischung aus Sängerinnen und Sängern sowie unterschiedlichen Instrumenten nimmt um den Tisch Platz, um gleichberechtigt miteinander zu musizieren.

Gemeinsam lassen sie Musik aus der Zeit des Westfälischen Friedens 1648, unter anderem von Heinrich Schütz und Claudio Monteverdi, erklingen. Die Musizierenden werden gleichzeitig zu historischen Figuren und zitieren Texte des 17. Jahrhunderts von Philosophen, Künstlern, Gelehrten, Dichtern und Beteiligten an den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück. Die Zuhörenden sitzen auf drei Seiten um die Bühne und die Musizierenden herum und erhalten so je nach Sitzplatz ihren ganz individuellen Blick auf das Geschehen.

circa 100 Minuten, inklusive Pause

Das Konzert bildet den Abschluss des Welterbetages im Kloster Maulbronn.

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© Benjamin Hartmann
Kammerkonzert

Maulbronner Kammerchor - Wanderkonzert I

Maulbronner Kammerchor
Jürgen Budday, Leitung


Strecke ca. 16 Kilometer
Kreuzganggarten (Start) – Johanneskirche und Festhalle Zaisersweiher (Mittagessen) – Heilig-Kreuz-Kirche Diefenbach – Schülenswaldhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende)

Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor bieten neben dem Genuss von Chormusik und dem Erleben der malerischen Kulturlandschaft des Naturparks Stromberg-Heuchelberg rund um Maulbronn auch die Gelegenheit des persönlichen Austauschs zwischen Ausführenden und Publikum.

Der musikalische Auftakt findet jeweils im Kreuzganggarten des Klosters statt, bevor es auf unterschiedlichen Routen rund um Maulbronn geht. Auf der Wegstrecke gibt es neben Kurzkonzerten in verschiedenen Kirchen und Höfen auch immer wieder Gelegenheit zur Rast mit Getränken, Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen, bevor die letzte Etappe die Wandergruppe zum musikalischen Abschluss in die Klosterkirche führt.

Der Maulbronner Kammerchor singt in diesem Jahr unter der Leitung seines Gründers und Ehrendirigenten Jürgen Budday.

Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung.

Getränke, ein einfaches Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen sind im Preis enthalten.
Die angegebenen Preise gelten jeweils für ein Wanderkonzert. Karten nur im Vorverkauf

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Kammerkonzert

Maulbronner Kammerchor - Wanderkonzert II

Maulbronner Kammerchor
Jürgen Budday, Leitung


Strecke ca. 12 Kilometer
Kreuzganggarten (Start) – Johanneskirche und Festhalle Zaisersweiher (Mittagessen) – Schafhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende)

Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor bieten neben dem Genuss von Chormusik und dem Erleben der malerischen Kulturlandschaft des Naturparks Stromberg-Heuchelberg rund um Maulbronn auch die Gelegenheit des persönlichen Austauschs zwischen Ausführenden und Publikum.

Der musikalische Auftakt findet jeweils im Kreuzganggarten des Klosters statt, bevor es auf unterschiedlichen Routen rund um Maulbronn geht. Auf der Wegstrecke gibt es neben Kurzkonzerten in verschiedenen Kirchen und Höfen auch immer wieder Gelegenheit zur Rast mit Getränken, Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen, bevor die letzte Etappe die Wandergruppe zum musikalischen Abschluss in die Klosterkirche führt.

Der Maulbronner Kammerchor singt in diesem Jahr unter der Leitung seines Gründers und Ehrendirigenten Jürgen Budday.

Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung.

Getränke, ein einfaches Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen sind im Preis enthalten.
Die angegebenen Preise gelten jeweils für ein Wanderkonzert. Karten nur im Vorverkauf

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Konzert

Peter Holder

A Celebration of British Music

Peter Holder, Orgel

William H. Harris: Flourish for an Occasion, Fancy
William Byrd: My Layde Nevells Booke of Virginal Music: Sellingers rownde
Hubert Parry: Choralevorspiel über »Eventide«
Judith Weir: Tree of Peace
William Walton: Crown Imperial
Georg Friedrich Händel: Ouvertüre aus: Occasional Oratorio, HWV 62
Henry Purcell: Voluntary on the Old Hundredth
Edward Elgar: Sospiri
Louis Vierne: Carillon de Westminster

Mit Peter Holder ist der Organist des britischen Königshauses zu Gast an der Grenzing-Orgel der Klosterkirche. Seit 2017 versieht er die Orgeldienste in Westminster Abbey und war in dieser Funktion sowohl bei der Beerdigungsmesse für Königin Elisabeth II., als auch bei den Krönungsfeierlichkeiten für König Charles III. zu hören. Als Solist konzertiert er darüber hinaus in Kirchen und Konzertsälen weltweit.

Nach Maulbronn bringt Peter Holder ein rein britisches Programm mit, in dem die Verknüpfungen zur britischen Monarchie und seinem täglichen Arbeitsplatz immer wieder hörbar sind. So erklingen unter anderem Werke wie das bei der Königskrönung 2023 gespielte ›Flourish for an Occasion‹ von William Harris, William Waltons für die Krönung von George VI. komponiertes ›Crown Imperial‹, Louis Viernes ›Carillon de Westminster‹ oder die eigene Bearbeitung von Edward Elgars ›Sospiri‹, mit der Peter Holder die Trauerfeier für Elisabeth II. musikalisch gestaltet hat.

circa 70 Minuten, keine Pause

Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum

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© Marco Borggreve
Konzert

Baiba Skride & Lauma Skride

Violine & Klavier

Baiba Skride, Violine
Lauma Skride, Klavier


Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 8 G-Dur, op. 30/3
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier
Sergei Prokofjew: Violinsonate Nr. 1 f-Moll, op. 80

Ludwig van Beethovens Violinsonaten standen lange im Schatten seiner großen Klaviersonaten und seines wegweisenden Kammermusik-Schaffens. Bis heute stellen sie ihre Interpreten vor große Herausforderungen, denn sie erfordern nicht nur eine überaus hohe Virtuosität, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Partitur. Beethoven selbst bezeichnete die Kompositionen seines Opus 30 als Sonaten »für Pianoforte mit Begleitung einer Violine«.

Über die ›Violinsonate Nr. 8, op. 30/3‹ schrieb der amerikanisch-ungarische Geiger Joseph Szigeti einmal: »Mit ihr betreten wir eine Sphäre von gewissermaßen konfliktloser Vollkommenheit.« Dass sich Violine und Klavier in der Sonate durchaus ebenbürtig sind, kommt Baiba und Lauma Skride entgegen. Die beiden Schwestern, die in ihren Disziplinen jeweils zur Spitze zählen, musizieren schon seit ihrer Kindheit in Riga gemeinsam und verfügen über eine ganz besonders innige Verbindung, um die sie viele Kammermusikformationen beneiden.

Der Heiterkeit dieses Beethoven-Werks stellen die beiden Schwestern Sergei Prokofjews ›1. Violinsonate op. 80‹ gegenüber. Begonnen 1938 und vollendet 1943 ist das Werk geprägt von einem hochexpressiven Ausdruck. David Oistrach, dem die Komposition gewidmet ist und der sie 1946 zur Uraufführung brachte, bekannte: »Noch nie habe ich an einem Werk so begeistert gearbeitet.«

circa 100 Minuten inklusive Pause

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© Anna Tena
Konzert

Duo Anemos

Zeitreise

Anže Rupnik, Saxofon
Marko Trivunović, Akkordeon


Domenico Scarlatti: Ausgewählte Klaviersonaten
Sergei Rachmaninow: Vocalise op. 34, Nr. 14
Béla Bartók: aus: Bagatellen op. 6
Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate g-Moll H. 542.5
José María Sánchez Verdú: Dhamar für Altsaxophon und Akkordeon
Manuel de Falla: Canciones Populares Españolas

Saxofon und Akkordeon – eine ungewöhnliche Kombination zweier Instrumente, die eine unerschöpfliche Palette an Klangfarben bieten. Hervorgegangen ist das Duo Anemos aus dem Deutschen Musikwettbewerb 2022, bei dem beide Musiker als Stipendiaten in die Konzertförderung Kammermusik aufgenommen wurden. Der slowenische Saxofonist Anže Rupnik ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und spielt auch im Xenon Saxophone Quartet sowie im Ensemble 87. Der in Serbien geborene Akkordeonist Marko Trivunović wurde beim Deutschen Musikwettbewerb auch als Solist ausgezeichnet und konzertierte unter anderem mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und den Wiener Symphonikern.

In dem breitgefächerten, mitreißenden Programm, das eine musikalische Zeitreise durch die Epochen darstellt, spannt das Duo Anemos einen Bogen über 300 Jahre Musikgeschichte. Von Scarlatti und C.P.E. Bach bis Bartók und Sánchez-Verdú darf sich das Publikum in diese ungewöhnliche Klangwelt entführen lassen, die die beiden Musiker eröffnen.

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© Conrad Schmitz
Kammerkonzert

Maulbronner Kammerchor - WurzelWerk

Maulbronner Kammerchor
Benjamin Hartmann, Leitung


Werke von Maurice Duruflé, Charles Villiers Stanford, Anton Bruckner, Hanna Hawrylez, György Ligeti, Cheryl Frances-Hoad und anderen

Inspiriert durch die Frage nach der Wurzel der geistlichen Musik, findet der Maulbronner Kammerchor die Antwort im gregorianischen Choral. Wie sonst nur wenige andere Orte, eignet sich das Kloster Maulbronn besonders gut, die Spuren dieses musikalischen Fundaments zu verfolgen. Schließlich wurde die Gregorianik im ehemaligen Zisterzienserkloster über Jahrhunderte gepflegt. Wie sehr diese besondere Form des Kirchengesangs auch später noch Komponisten inspiriert hat, wird im diesjährigen A-cappella-Programm des Chors der Klosterkonzerte hörbar.

Maurice Duruflés ›Quatre Motets sur des thèmes grégoriens‹ etwa ist eine wunderbare Sammlung von vier Motetten, die auf gregorianischen Themen basieren. Duruflé verleiht den alten Melodien eine zeitgenössische Note und schafft so eine faszinierende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Dazu gesellen sich zwei Jubilare des Jahres 2024, nämlich Anton Bruckner, der seinen 200. Geburtstag feiert, und Charles Villiers Stanford, dessen 100. Todestag begangen wird. Von beiden werden aus ihrem beeindruckenden Œuvre Motetten erklingen, die gregorianische Themen aufnehmen, auf Psalmtexten basieren oder die antiphonale Gesangstradition aufgreifen.

Gemeinsam mit Werken von unter anderem Sergei Rachmaninow, Edward Elgar, Hanna Hawrylez, György Ligeti, Cheryl Frances-Hoad und Arvo Pärt rundet die Spiritual-Bearbeitung ›My Soul‘s Been Anchored in the Lord‹ von Moses Hogan das Programm ab.

circa 100 Minuten, inklusive Pause

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Konzert

Café del Mundo

Sommerabend

Café del Mundo
Jan Pascal & Alexander Kilian, Flamenco-Gitarre


Musik von Manuel de Falla, Astor Piazzolla, Chick Corea, Jan Pascal und Alexander Kilian

Zehntausend Konzertbesucher jährlich, Standing Ovations, Millionen Aufrufe auf Instagram und YouTube – willkommen bei Café del Mundo, Deutschlands erfolgreichstem Gitarren-Export. Es ist ihr unverwechselbarer Ton, ihre Liebe zur Authentizität eines Paco de Lucía, verbunden mit der Freude an moderner Popmusik, die diese beiden Konzertkünstler einzigartig macht. Im Umgang mit der ganz großen Musiktradition von Bach bis de Falla zeigt Café del Mundo höchste Sensibilität und kraftvolle Souveränität. Folglich finden die beiden Gitarristen weltweit begeistertes Publikum, arbeiten mit dem Royal Philharmonic Orchestra zusammen und produzierten ihr letztes Album in den Londoner Abbey Road Studios.

Die beiden Protagonisten, Jan Pascal und Alexander Kilian, sind zwei begnadete Virtuosen, die sich bald umschmeicheln, bald herausfordern und einander ihr Bestes entlocken – intensiv und explosiv entsteht eine magische Aura, der sich niemand entziehen kann. Lassen Sie sich überraschen von der unglaublichen musikalischen Vielfalt zweier Flamenco-Gitarren mit einem Repertoire, das ein feines Band zwischen Klassik und Jazz, Techno und Weltmusik knüpft.

circa 120 Minuten, inklusive Pause

Kultur-Paten der Saison 2024 erhalten für dieses Konzert freien Eintritt.
Paten-Entrée

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© TBaltes BD
Konzert

Romain Leleu Sextet

Fantastische Nacht

Romain Leleu Sextet:
Romain Leleu, Trompete & Leitung
Guillaume Antonini, Violine
Manuel Doutrelant, Violine
Alphonse Dervieux, Viola
Caroline Boita, Violoncello
Philippe Blard, Kontrabass


Wolfgang Amadeus Mozart: Arie der Königin der Nacht aus: »Die Zauberflöte«
Franz Schubert: Nacht und Träume, D 827; Erlkönig, D 328
Nikolaï Rimsky-Korsakov: Scheherazade
Antonín Dvořák: Nocturne für Streichorchester, op. 40
Camille Saint-Saëns: Danse Macabre
Leonard Bernstein: Tonight aus: »West Side Story«
Cole Porter: Night and Day
Bernard Herrmann: Auszüge aus: »Psycho« Suite für Streicher
Henry Mancini: Moon River – Breakfast at Tiffany’s
Thelonious Monk: Round Midnight
Dizzy Gillespie: Night in Tunisia

Was könnte besser zusammenpassen, als Musik rund um die Themen Nacht und Fantasie sowie ein Konzert im Kreuzganggarten? Das 2010 von dem Trompeter Romain Leleu mit fünf Musikern der großen französischen Orchester gegründete Sextett vereint beides auf beeindruckende Art und Weise. Der Namensgeber des Ensembles studierte klassische Trompete am CNSM in Paris und gewann zahlreiche Preise. Als Solist konzertiert er in Begleitung großer Orchester, darunter Orchestre National de France, Stuttgarter Philharmoniker, Hong Kong Sinfonietta oder Essener Philharmoniker.

Die besondere Formation aus Trompete und Streichquintett schafft Raum für eine breite Palette an musikalischen Möglichkeiten. Zu seiner »fantastischen Nacht« bringt das Sextett ein breitgefächertes Programm mit in den Kreuzganggarten, das von Mozart und Schubert bis hin zu Leonard Bernstein und Dizzie Gillespie reicht. Das Ensemble verzaubert die Zuhörenden mit nächtlichen Klängen unter dem Sternenhimmel: inspiriert durch die Erzählungen aus 1001 Nacht, durchzogen von romantischen und beruhigenden Tönen hin zum Mystischen, das die Nacht bereithält. Denn im Dunkeln sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, so auch nicht dem musikalischen Ausdruck!

circa 100 Minuten, inklusive Pause

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© Julia Wesely
Konzert

Aleksey Igudesman & Lucy Landymore

Chill & Thrill

Aleksey Igudesman, Violine
Lucy Landymore, Vibraphon & Percussion


Arrangements von Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und anderen

Der gefeierte Geiger und vielseitige Komponist Aleksey Igudesman, der durch sein Duo Igudesman & Joo sowie für seine zahlreichen Soundtrack-Kollaborationen mit Hans Zimmer bekannt ist, hat die brillant begabte Multi Schlagzeugerin und Komponistin Lucy Landymore eingeladen, sich mit ihm auf ein aufregendes Abenteuer auf der Bühne einzulassen: Chill & Thrill!

Die Mischung aus Violine und Vibraphon ist wahrhaft magisch, wie das Publikum in Igudesmans einzigartigen Bearbeitungen der Musik von Mozart und Beethoven erleben kann. Auch wenn Landymore zusammen mit Igudesman dessen beliebte Solo-Violinenstücke ›Si Señor‹ und ›Funk the String‹ spielt, strotzen diese nur so vor Virtuosität, während die Latin Beats der Congas und Bongos den Groove liefern. Darüber hinaus hat Lucy Landymore eine Reihe von atemberaubend schönen Healing Pieces für Vibraphon komponiert. Der Kontrast zwischen dem virtuosen und meditativen Charakter ihrer beiden Kompositionen, gemischt mit Aspekten des klassischen Repertoires und der Weltmusik versprechen ein einzigartiges und unvergessliches Konzerterlebnis. Und wie immer bei Igudesman kommt dabei natürlich auch der Humor nicht zu kurz.

circa 100 Minuten, inklusive Pause

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Quintabulous, © Emanuel Malzew
Konzert

Quintabulous & Vocoder

Quintabulous:
Jana Sablewski, Sopran
Ronja Most, Alt
Christian Bratschke, Tenor
Christopher Gaudig, Bariton
Frieder Weckermann, Bass

Vocoder:
Marie Krawietz, Mezzosopran
Lena Ritter, Mezzosopran
Antonia Schwoch, Alt
Nicolas Dreessen, Bariton
Henning Wölk, Bariton
Patrick Below, Bass


Als beim 11. Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Hannover die beiden Vokalensembles Quintabulous und Vocoder in der Kategorie »Populäre Chormusik« gegeneinander antraten, kam es zum regelrechten Fotofinish: Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Sieger mit 0,1 Punkten Vorsprung für sich entschieden. Für uns ein zu geringer Unterschied, um uns für nur ein Ensemble zu entscheiden, weshalb wir sie kurzerhand beide eingeladen haben, ein gemeinsames Konzert bei den Klosterkonzerten zu geben.

Bei ihrem Stelldichein im Kreuzganggarten lassen das fünfköpfige Ensemble Quintabulous aus Bremen und das A-cappella-Sextett Vocoder aus Hamburg den Wettbewerb hinter sich und präsentieren ihre gewinnbringende Stimmkunst und überzeugende Stilvielfalt. Mit einem Gedicht sagt Vocoder allzu starren Genregrenzen den Kampf an: »Es ist wichtig Musik mit dem Herzen zu machen, denn nur so kann man Gefühle entfachen. Wertes Publikum, wir wollen feierlich schwören, ab sofort ist bei uns jedes Genre zu hören.« Und auch Quintabulous, die vorwiegend im Jazz- und Popbereich unterwegs sind, haben sich mit anspruchsvollen Arrangements und rasanten Swing Nummern ganz und gar der Musik und ihrem Publikum verschrieben. In Maulbronn singen sie eine Mischung aus eigenen Nummern und Stücken bekannter A-cappella-Bands wie der Real Group, Highline Vocal Jazz und Pentatonix.

circa 110 Minuten, inklusive Pause

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Klosterkonzerte Maulbronn

Evangelisches Seminar Maulbronn

18.5. bis 29.9.2024

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Bewertungen & Berichte Klosterkonzerte Maulbronn

Konzerte / Konzert Staatsorchester Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Konzerte / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 18.5. bis 29.9.2024
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festival Stuttgart Barock Festival 25. bis 28.4.2024
Konzerte / Konzert Int. Bachakademie Stuttgart Stuttgart, Hasenbergsteige 3
Konzerte / Konzert Stuttgarter Philharmoniker Stuttgart, Leonhardsplatz 28
Konzerte / Konzert Philharmonia Chor Stuttgart Fellbach, Kienbachstraße 12
Konzerte / Konzert Musik Podium Stuttgart e.V. Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Kammerchor Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Barockorchester Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Hofkapelle Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Klassische Philharmonie Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22

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