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Shakespeare am Insulaner

Pures Volkstheater - 25 Jahre war´s lustig, jetzt wird´s ernst!

Es ist der dritte Sommer, in dem die Shakespeare Company Berlin in ihrem Open-Air-Theater auf dem ehemaligen Trümmerberg am Insulaner die Zuschauer verzaubert. Mit unbändiger Spiellust belebt das Ensemble die elisabethanische Stücke Shakespeares in eigenen deutschen Übersetzungen zu neuem Leben. Shakespeares Dichtung trifft so auf heutige Sprachgepflogenheiten. Heraus kommt ein überaus pointiertes, lebendiges, publikumsnahes Spiel, kurz gesagt: radikales Volkstheater im besten Sinne! Und das nun schon seit 25 Jahren!
Als einziges Ensemble geführtes Theater ist die Shakespeare Company Berlin weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nun dürfen sich die Berliner und all seine Besucher auf einen grandiosen Theatersommer bei der Shakespeare Company freuen.

Kontakt

Shakespeare am Insulaner
Munsterdamm
D-12169 Berlin

Telefon: +49 (0)30-20 60 56 36
E-Mail: tickets@shakespeare-in-gruen.de

 

allgemeine Fragen bitte an:
info@shakespeare-in-gruen.de
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Shakespeare am Insulaner

2 Schauspiel

Lear

Tragödie mit Musik

Premiere: 31.5.2024

Wir zeigen auf heiter-brutale Weise Shakespeares grandioses Doppelspiel vom alten König Lear mit seinen prächtigen Töchtern und dessen Freund Gloucester mit seinen stolzen Söhnen. Blind für die Wirklichkeit sind sie geworden dank ihrer Macht, die keinen Widerspruch verträgt. Das Phänomen der Bestätigungsfalle ist hochaktuell. Wenn einflussreiche Männer darin feststecken, kann das zu Kriegen, zumindest jedoch zur Vernichtung ganzer Familien führen. Wieder einmal ist es ein vermeintlich närrisches Geschöpf, das die Tragik der Hauptfigur und somit der ganzen Gesellschaft auf den Punkt bringt: "Du hättest nicht alt werden sollen, bevor du weise geworden wärst!"

Sechs Schauspieler*innen in 11 verschiedenen Rollen.

Regie: Brian Bell
Musik: Hans Petith
Übersetzung: Martin Molitor
Ausstattung: Kathrin Hegedüsch
Maske: Anne Engel
Licht und Technik: Ron Engel

Schauspieler*innen: Vera Kreyer, Kim Pfeiffer, Johanna-Julia Spitzer, Philipp-Manuel Bodner, Stefan Plepp, Johannes Quissanga

Spieldauer ca. 2,5 Stunden, eine Pause

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Bewertungen & Berichte Lear

3 Schauspiel

Zwei Herren aus Verona

Komödie mit Musik

„Wer fest entschlossen ist, den kümmerts nicht wie lang oder beschwerlich eine Reise ist. Vor allem dann nicht, wenn die Liebe ihn beflügelt.“
Zwei Jugendfreunde - die vermeintlichen Herren aus Verona- Valentin und Proteus müssen sich trennen. Der Eine (Valentin) will hinaus in die Welt, um am Hofe des Herzogs von Mailand sein Glück zu finden. Der Andere (Proteus) ist in Julia verliebt, möchte sie unter keinen Umständen verlassen, wird aber kurz darauf von seiner Mutter (Antonia) gezwungen, Valentin hinterher nach Mailand an den Hof des Herzogs zu reisen. In Mailand angekommen, verliebt sich Valentin in die schöne Silvia, die nach des Vaters Wunsch den reichen Adligen Thurio heiraten soll. Auch Proteus verliebt sich in Silvia und um sich die Gunst des Herzogs zu sichern, ködert Proteus den Herzog und Thurio mit einer geschickten Intrige, die Valentin in die Verbannung zwingt. Inzwischen hat sich Julia als Mann (Sebastian) verkleidet nach Mailand aufgemacht, um Proteus wiederzusehen.

Was dann geschieht, ist schwer in Worte zu fassen: Silvia verschmäht die Liebesschwüre des Proteus, der Julia längst vergessen hat. Proteus macht die verkleidete Julia (Sebastian) zu seinem Diener, der/die in Proteus Auftrag bei Silvia für ihn werben soll. Der verbannte Valentin wird im Wald zwischen Mailand und Mantua von Banditen überfallen, die ebenso wie er verbannt wurden und von Valentins Geschichte so gerührt sind, dass sie ihn zum Anführer machen. Nun flieht Silvia vom Hof, um Valentin zu suchen. Proteus, Sebastian, der Herzog und Thurio suchen ihrerseits nach Silvia, die im Wald von den Räubern gefangen und zu Valentin gebracht wurde. Es kommt zu der unvermeidlichen Begegnung aller Beteiligten und zu einem verrückten Showdown.

Sechs Schauspieler*innen in 18 Rollen, Spieldauer ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause.

Regie: Arnim Beutel
Übersetzung: Martin Molitor
Ausstattung: Kathrin Hegedüsch
Musik: Hans Petith
Dramaturgie: Johanna-Julia Spitzer
Licht und Technik: Raimund Klaes

SchauspielerInnen: Katharina Kwaschik, Caroline Siebert, Katja Uhlig, Michael Günther, David Nádvornik, Johannes Quissanga

Spieldauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

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Bewertungen & Berichte Zwei Herren aus Verona

Schauspiel

Viel Lärm um nichts

Komödie mit Musik

„Als ich gesagt habe, dass ich als Junggeselle sterben würde, da habe ich eben nicht damit gerechnet, dass ich bis zu meiner Hochzeit lebe!“
Siegreich und voller Lebenslust kehren Prinz Pedro und seine Begleiter Benedikt und Claudio nach Messina zurück. Kaum angekommen, verliebt sich Claudio in Hero, die Tochter des GouverneurS. Währenddessen streiten die zwei Wortakrobaten und überzeugten Singles Beatrice und Benedikt darum, wer den anderen mehr verabscheut. Eine ausgeklügelte Verkupplungsaktion der Freunde soll die beiden zueinander führen. Das Happy End scheint zum Greifen nah, aber über die zart geknüpften Bande Legt sich der Schatten einer perfiden Intrige. Verleumdungen wandeln Verliebtheit in Verachtung und Freude in Trauer – doch es gibt einen Weg aus diesem Irrgarten der Gefühle.

Dieses von Shakespeares Zeitgenossen treffend bezeichnete „mingle - mangle“ kommt hier als eine musikalisch begleitete, heitere Achterbahnfahrt durch die emotionalen Irrungen und Wirrungen der menschlichen Seele auf die neue Bühne im Theater am Insulaner.

Sechs Schauspieler*innen in 11 Rollen

Regie: Thomas Hollaender
Übersetzung: Martin Molitor
Musik: Hans Petith
Dramaturgie: Miriam Szwillus
Ausstattung: Susanne Ruppert
Licht und Technik: Raimund Klaes

Schauspieler*innen: Elisabeth Milarch, Johanna-Julia Spitzer, Vera Kreyer, Philipp-Manuel Bodner, David Nádvornik, Stefan Plepp

Spieldauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

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Schauspiel

Othello

Tragödie mit Musik

Ein schwindelerregender Thriller mit charakterstarken Figuren. Der Feldherr Othello kehrt siegreich aus einer Seeschlacht mit der türkischen Flotte in seine Heimat Zypern zurück. Doch nicht jeder gönnt ihm seine Erfolge. Sein wahnhaft eifersüchtiger Untergebener Jago und dessen Gehilfe Rodrigo hecken einen Plan aus, und dichten Desdemona, Othellos Frau, eine Affäre mit dem unbeliebten Cassio an. Sich immer weiter in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstrickend wird Othello vom Blutrausch erfasst, dessen Auswirkungen verheerend sind.

Es ist Krieg. Zypern droht ein Angriff der türkischen Flotte. Die Machthaber Venedigs entsenden ihren besten Mann, den Feldherrn Othello, zur Verteidigung der Insel. Doch die feindlichen Schiffe geraten in einen Sturm und werden versenkt. Als Sieger gefeiert, zieht Othello mit seinem Gefolge in Zypern ein. Mit dabei ist Jago, ein von Rach- und Eifersucht zerfressener Kriegskumpan und Untergebener Othellos. Er neidet ihm nicht nur seine beruflichen Erfolge und die Heirat mit der jüngeren und adeligen Desdemona, sondern verdächtigt ihn auch, mit seiner eigenen Frau Emilia eine Affäre gehabt zu haben. Schützenhilfe bekommt er von Rodrigo, einem unglücklich in Desdemona verliebten Mann, der Jagos Ressentiments gegen Othello teilt. Aus Rache ersinnt Jago daher einen Plan zur Vernichtung Othellos und flüstert ihm ein, der in Ungnade gefallene Cassio sei allzu vertraut mit Desdemona gewesen. Die Saat der Eifersucht fällt auf fruchtbaren Boden. Othello verstrickt sich zusehends in Jagos Netz aus Intrigen und Lügen und als dann noch ein Taschentuch, Liebespfand Othellos an Desdemona, bei Cassio auftaucht, steht die Entscheidung für den vermeintlich Gehörnten fest: Desdemona muss sterben. Und am Ende sind es nicht nur die Soldaten Othello, Jago und Cassio, die verwundet oder getötet auf dem Schlachtfeld zurückbleiben, sondern auch die Zivilisten: Desdemona, Rodrigo und Emilia, Jagos eigene Frau. Opfer von Othellos Blutrausch, Kollateralschäden eines Mannes im Wahn. Erschüttert und fassungslos schauen wir zu. Wie konnte es so weit kommen?
Othello – ein Meilenstein der Theaterliteratur und eines der klügsten Stücke Shakespeares – ist ein reizvolles Vorhaben. Ein packender Thriller, charakterstarke Figuren im unweigerlichen Sog der menschlichen Katastrophe, getrieben von Liebe und Neid, Hass und Eifersucht. In neuer Übersetzung und in unserer eigenen Bühnenästhetik werden die Musikalität und Virtuosität der Spielerinnen und Spieler mit Leichtigkeit, rasanten Verwandlungen und emotionaler Intensität in Szene gesetzt. So wird Shakespeare aktuell und direkt erlebbar: Gestern wird Heute, Alt wird Neu, Tragik und Witz spielen zusammen und Sie erleben die Shakespeare Company Berlin wie gewohnt als leidenschaftlich spielwütiges Ensemble, das das Publikum zutiefst berührt, unterhält und Begeisterung entfacht.

Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.

Regie: Nico Selbach
Übersetzung: Martin Molitor
Musik: Bernd Medek
Bühne: Birgit Stössel
Kostüme: Gabriele Kortmann
Licht und Technik: Raimund Klaes

Spieldauer: ca. 2,5 Stunden, eine Pause

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1 Schauspiel

Maß für Maß

Buffo-Schauspiel mit ergreifender Musik

"WIE ÜBERFÜLLUNG STRENGE FASTEN ZEUGT, SO WIRD DIE FREIHEIT, OHNE MASS GEBRAUCHT, IN ZWANG VERKEHRT."

Ein maßloses Bühnenspektakel aus munterem Klamauk, beißendem Humor & einer tragischen Geschichte. Der Herzog von Wien beauftragt den Tugenbold Angelo in der verkommenen und verruchten Stadt für Sitte und Ordnung zu sorgen. Mit dem Todesurteil für Claudio, der mit seiner Verlobten ein uneheliches Kind erwartet, will Angelo ein Zeichen setzen. Claudios Schwester Isabella versucht verzweifelt ihn zu retten, doch Angelo erweist sich als weniger tugendhaft, als er zunächst anmuten lässt. Als Claudios Schicksal besiegelt scheint, muss schließlich doch der Herzog eingreifen.

Wien droht im Chaos zu versinken! Ringsum Verfall der Sitten, Unzucht und Korruption! Dem Herzog reicht's, aber selbst aufräumen will er den verkommenen Laden nicht. Also gibt er den Job an den Tugendbold Angelo ab und macht sich zum Schein aus dem Staub. Der Neue greift energisch durch und lässt die Freudenhäuser schließen. Um allen zu zeigen, was die Glocke geschlagen hat, verurteilt Angelo den jungen Claudio zum Tod, weil dessen Verlobte ein unehelich gezeugtes Kind von ihm erwartet. Nun fleht die keusche Isabella um ihres Bruders Leben. Doch als Preis fordert Angelo dafür eine Liebesnacht mit ihr. Isabella ist geschockt, Claudios Leben scheint vertan. Ein Spiel beginnt, voll List und Täuschung, dem niemand ohne Schramme entkommt. Der Herzog mischt sich verkleidet unter das Volk und entsinnt gemeinsam mit Isabella einen Plan, um in der Liebesnacht Angelos verschmähte ehemalige Verlobte Mariana zum Treffpunkt zu locken. Angelo fällt zwar auf die Täuschung herein, lässt sich aber dennoch nicht von seinem Vorhaben abbringen und will Claudio nun schon früher hinrichten lassen. Der Herzog sieht sich gezwungen seine Tarnung fallen zu lassen und die Situation wieder in die Hand zu nehmen. Claudio darf seine Juliet heiraten, der Herzog vermählt Angelo mit Mariana und bittet sogar selbst um Isabellas Hand.
In lauer Sommernacht unterm Sternenzelt nehmen seltsam grell geschminkte Gestalten die Bühne in Besitz - Buffone, ähnlich Clowns aus anderer Zeit - und wollen mit ihrer boshaften Freude am schlechten Zustand der Welt noch das schrecklichste Geschehen durch maßloses Spiel begreifen. Die Inspiration für seine bittere Liebeskomödie hat Shakespeare in biblischen Legenden und alten Novellen Italiens gefunden und sie mit politischen Erörterungen seiner Zeit über das gerechte Herrschen verknüpft: Wie lässt sich das Verhältnis von Einzelnen und Gesellschaft maßvoll regulieren? In der Inszenierung von Matthias Grupp entsteht aus dem Spiel ein aktueller Kommentar zu unserer Gegenwart, wo hehre Ansprüche an Macht, Gesetz und Moral - nach wie vor - auf unzählige Widersprüche treffen … Die Shakespeare Company Berlin, erstmals in Zusammenarbeit mit dem Vorstadttheater Basel, nimmt sich eines aufregenden Meisterwerkes an, das von der explosiven Spannung zwischen tiefster Tragödie und irrwitzigem Possenspiel lebt. Daraus schlägt das mit Shakespeares Spiellust bestens vertraute Ensemble Funken und nähert sich mit Hingabe den Abgründen und Höhen menschlichen Handelns: komödiantisch leicht, poetisch, mitunter derb, in überraschenden Verwandlungen und immer musikalisch virtuos.

Fünf Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.

Regie: Matthias Grupp
Übersetzung: Adi Blum, Ueli Blum
Musik: Michael Eimann
Dramaturgie: Stephan Weiland
Ausstattung: Pia Wessels

Spieldauer ca. 2,5 Stunden, eine Pause

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1 Schauspiel

Verlorene Liebesmühe

Komödie mit Musik

Ein witziges, wortgewandtes und wohlgelauntes Stück Sommertheater... Zwischen Ferdinand, dem König von Navarra mit seinen zwei Hofherren Byron und Dumain einerseits und Isabelle, der Prinzessin von Frankreich mit ihren zwei Hofdamen Rosaline und Katharine andererseits entbrennt die Liebe gleich dreifach und auf die gleiche rasche Weise. Und dies, obwohl die Herren schworen, drei Jahre lang enthaltsam zu leben, um sich ihrer platonischen „Akademie im Kleinen“, ihrem Ruhm und der Unsterblichkeit zu widmen: Fasten und Studieren, statt Frauen und Völlerei! Der Plan scheitert an der Liebe...

Der König von Navarra, Ferdinand, und seine zwei Hofherren Byron und Dumain haben sich geschworen enthaltsam zu bleiben, um sie ihren Studien und Pflichten zu widmen. Doch die französische Prinzessin Isabelle und ihre Hofdamen Rosalie und Katherine verzaubern sie auf den ersten Blick und wickeln sie immer weiter um ihre Finger. Zuerst verheimlichen die verliebten Männer den Eidbruch voreinander, doch als alles herauskommt, beschließen sie, die Damen zu freien. Auf einem Fest tauchen sie als Russen maskiert auf. Die ebenfalls maskierten Frauen haben die Geschenke der Männer vertauscht, so dass die Herren sich blamieren, weil sie der jeweils Falschen ihre Liebe gestehen. Natürlich ließe sich der Komödienschluss leicht erahnen, doch es kommt alles anders... Shakespeare verspottet die Mode der schwülstigen Wortspiele und literarischen Anspielungen und ist doch selbst in ihr gefangen. Die Natur als siegreiche Gegenspielerin wird von Byron ebenso hinreißend besungen, wie er die Unnatur des Akademie-Planes und der bombastischen und gezierten Sprache verspottet. Die Vieldeutigkeiten und schlagfertigen Dialoge werden durch das Konkurrieren um die besseren Pointen der saftigen Rüpel gewürzt.
Nach den populäreren Stücken Shakespeares hat sich die Shakespeare Company Berlin diesmal eines eher selten gespielten Werkes des großen Autors angenommen. Für die neue Inszenierung dieser „Komödie gegen die Planbarkeit“ arbeitet die Shakespeare Company Berlin mit Livemusik, rasanten Rollenwechseln und ungezähmter Spielfreude. Die moderne Übersetzung von Christian Leonard lässt Shakespeares jahrhundertealten Wortwitz ganz heutig erscheinen und zeigt auf, wie fehlbar und verletzlich wir alle sind, wenn wir uns verlieben.

Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.

Regie: Jens Schmidl
Übersetzung: Christian Leonard
Bühne und Kostüme: Francesca Ercoli, Carla Satoca Berges
Musik: Nico Selbach
Licht und Technik: Raimund Klaes

Spieldauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

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Schauspiel

Der Kaufmann von Venedig

Dunkle Komödie mit Musik

Ein vielschichtiges Meisterwerk als atemberaubender Thriller und bewegende Liebesgeschichte zugleich. Der Edelmann Bassanio verliebt sich in die schöne Portia und sein reicher Freund Antonio will ihm mit Geld zur Hochzeit verhelfen. Der jüdische Shylock soll als Kreditgeber auftreten, jedoch hat dieser ein ganz anderes persönliches Anliegen. Sollte Antonio seine Schulden nicht zurückzahlen können, muss er Shylock ein Pfund Fleisch seines Körpers geben. Als es zum Prozess kommt scheint Antonios Leben bedroht und das junge Liebesglück getrübt. Nur ein mysteriöser Rechtsgelehrter kann das größte Unheil noch abwenden.

Der reiche Kaufmann Antonio will seinem Freund, dem windigen Edelmann Bassanio helfen um die schöne Portia freien und schenkt ihm dafür Geld, obwohl all sein Vermögen auf See ist. Der verhasste Jude Shylock wird als Kreditgeber angefragt und nutzt die Gelegenheit, seinem Widersacher Antonio und mit ihm der ganzen ihn brandmarkenden Christenheit die Stirn zu bieten: Er will keine Zinsen, sondern ein Pfund Fleisch „zunächst dem Herzen“ aus Antonios Körper schneiden, sollte dieser das Darlehen nicht zurückzahlen können. Es kommt, wie erwartet: Antonios Flotte geht verloren, der Schuldschein wird fällig… Unterdessen hat Bassanio das Rätsel lösen können, welches Portias Herz und Hand versprach. Er hat aus drei Kästchen das Schlichteste ausgewählt und darin das Portrait der Liebsten gefunden. Anders als seine skurrilen Mitbewerber hat er sich von seinem Herzen, statt von Eitelkeit leiten lassen. Die Freude über das junge Glück ist getrübt, weil es sich auf Antonios Untergang zu gründen droht. Es kommt zum Prozess. Shylock, dem zudem die einzige Tochter samt einem Batzen Geld entführt wurde, besteht auf sein Recht. Er weiß das Gesetz Venedigs auf seiner Seite, das allen Bürgern die gleichen Vermögensrechte einräumt und Grundlage eines ohnehin fragilen Staates ist. Der Doge kann diesen Fall nicht entscheiden, bis ein ominöser Rechtsgelehrter auftritt (niemand anderes als die verkleidete Portia), und mit einem salomonischem Urteil Antonios Leben rettet. In einem überraschenden Happy End finden sich nicht nur mehrere Paare in Liebe zusammen, sondern kommen auch die meisten von Antonios Schiffen heil in den Hafen. Antonio und sein dunkler Zwilling im Leid, Shylock, bleiben einsam zurück. Sie können keine Freunde werden.
Was ist daran lustig? Eine Komödie ist eine Tragödie ohne Leichen. Nur nach dieser Definition kann man den „Kaufmann von Venedig“ als Komödie bezeichnen. Shakespeare lässt uns eindrucksvoll wie sonst nur in den Königsdramen erleben, wie das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein formt. Ein kleiner Staat, der sich als Ort des Humanismus versteht, droht an seinen eigenen Regeln zu scheitern. Die Shakespeare Company Berlin sieht spannende Parallelen zum heutigen Europa und wagt sich hier weit ins Politische hinein. Mit den bewährten Mitteln der schnellen Verwandlung, des komödiantischen, volksnahen Spiels und der Musik untersuchen wir das schwierige Verhältnis von individuellem Recht zu staatlicher Vernunft und halten ein sinnliches Plädoyer für die Kraft der Gnade, die aus der Liebe erwächst.

Sechs Schauspieler*innen in 19 Rollen.

Spielfassung und Regie: Michael Günther
Übersetzung: Christian Leonard
Musik: Bernd Medek
Bühne: Miriam Braunstein
Kostüm: Gabriele Kortmann
Maske: Tamara Zenn
Licht und Technik: Raimund Klaes

Spieldauer ca. 2 Stunden, eine Pause

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Schauspiel

Was ihr wollt

Komödie mit Musik

„Besser ein kluger Irrer, als ein irrer Klugscheißer.“ - 1. Akt, 5. Szene / Feste"
Eine Verwechslungskomödie mit Tiefgang: Viola strandet auf Illyrien und begibt sich als Mann verkleidet in die Dienste des Herzogs Orsino. Unter dem Namen Cesario verzückt sie Orsinos Angebetete, die schöne Gräfin Olivia, doch als Violas Zwillingsbruder Sebastian unerwartet wieder auftaucht, ist die Verwirrung vollständig. Alle sind verliebt – ein Mädchen in seinen Traum, ein Herzog in seine Illusion, eine Gräfin in ihre Trauer und ein hochnäsiger Haushofmeister in sich selbst. Am Ende amüsanter Verwirrungen und einer raffinierten Intrige siegt schließlich doch die Liebe.

Bei einem Schiffbruch verliert Viola ihren Zwillingsbruder Sebastian und landet auf der Insel Illyrien, wo sie sich als Mann verkleidet, um dem Herzog Orsino zu dienen. Dieser findet sofort Gefallen an dem jungen Mann mit Namen Cesario und sendet ihn als Liebesboten zu seiner Angebeteten, der schönen Gräfin Olivia, die ebenfalls um ihren Bruder trauert. An Olivias Hof machen ihr Onkel Sir Toby und der ständige Gast Andrew Blassbacke trotz der Warnungen durch Olivias Kammerzofe Maria lautstark feiernd die Nacht zum Tage, bis der Haushofmeister Malvolio ihnen droht, sie bei Olivia anzuschwärzen, woraufhin sie eine raffinierte Intrige gegen ihn aushecken. Als Viola alias Cesario an Olivias Hof kommt, ist Olivia von „seinem“ erfrischend unangepassten Verhalten mehr als beeindruckt und lässt ihm durch Malvolio einen Ring überreichen, weil sie Cesario wieder sehen will. Viola begreift, dass sich Olivia in sie bzw. Cesario verliebt hat und kehrt zu Orsino zurück. Währenddessen ist Sebastian, der tot geglaubte Zwillingsbruder Violas, zusammen mit seinem Freund Antonio auch in Illyrien gelandet. Da Antonio vom Herzog gesucht wird und untertauchen muss, macht sich Sebastian allein auf den Weg über die Insel, wo er zunächst Feste, dem Hofnarren Olivias begegnet, der ihn wieder zu erkennen glaubt und ihn auffordert, ihn zu Olivia zu begleiten. Als Sebastian dort Olivias Liebe entgegenströmt, ist er nicht abgeneigt, verbringt die Nacht mit ihr und stimmt der spontanen Eheschließung mit Olivia am anderen Morgen zu. Doch als Cesario mit Orsino die Szenerie betritt und sich weigert, seine ehelichen Pflichten zu erfüllen, ist die Verwirrung vollständig.
In dieser wunderbaren Verwechslungskomödie verlegt Shakespeare die Handlung auf eine Insel, die für manche das Schlaraffenland zu sein scheint, während es für andere kein Entrinnen gibt. In geballter Ladung treten einige der schönsten und vielfältigsten Charaktere Shakespeares auf und machen WAS IHR WOLLT! zu einer der meistgespielten Komödien und zugleich zu einem grandiosen Bravourstück für ein spielfreudiges, musikalisches Ensemble. Doch bei allem mitreißenden Unterhaltungswert geht es durchaus immer wieder um ernste Inhalte: Die in poetischer Sprachkunst vorgetragenen Diskurse um Hingabe und Dominanz, Selbstbild und Projektion in der Liebe bewegen Liebespaare aller Couleur und zu jeder Zeit, sie liefern den Stoff für Rollentausch und Grabenkämpfe zwischen den Geschlechtern. Shakespeare führt hier das Kernthema seiner Komödien fort: Die Sehnsüchte, Schmerzen und Nöte menschlicher Beziehungen. Die Inszenierung nutzt diese zeitlos moderne Ausgangssituation und hält uns damit augenzwinkernd den Spiegel vor: Ein Happy End erscheint möglich, aber nicht zwingend – doch die Liebe ist stärker.

Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.

Regie: Alexander Flache
Dramaturgie: Miriam Szwillus
Übersetzung: Christian Leonard
Musik: Bernd Medek
Kostüm: Gabriele Kortmann
Maske: Tamara Zenn
Bühne: Anja Fuhrthmann
Licht & Technik: Raimund Klaes

Spieldauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause

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1 Schauspiel

Macbeth

Tragödie mit Musik

Shakespeares wohl blutigste Königsdrama - spektakulär inszeniert und voll überraschender Zeitbezüge. Bestärkt von seiner Gattin, ermordet Macbeth den König Schottlands und krönt sich selbst zum Herrscher. Seinen ehemaligen Kampfgefährten Banquo lässt Macbeth ausschalten, die Familie seines stärksten Gegners Macduff wird kaltblütig ermordet, bald darauf formieren sich seine Gegner. Lady Macbeth, von Schuldgefühlen verfolgt, verliert den Verstand und nimmt sich das Leben. Macbeth, von Schlaflosigkeit gepeinigt, klammert sich bis zuletzt an trügerische Illusionen. Was ihm zu Beginn der Tragödie die Hexen am Wegesrand vorhersagten, erweist sich am Ende als Blendwerk seines Traums von der eigenen Unverletzlichkeit.

Der tapfere Soldat Macbeth ist eigentlich ein treuer Untergebener des schottischen Königs und zog für ihn schon in blutige Kämpfe. Er erhält jedoch in Anwesenheit seines Gefährten Banquo von Hexen am Wegesrand eine Prophezeiung, die besagt, dass er einmal König von Schottland sein wird und dass auch Banquo die Adelslinie fortführen wird. Lady Macbeth bestärkt ihren Mann und bringt ihn dazu den König Schottland umzubringen. Er krönt sich selbst zum König und wird in seinem Machtwahn zunehmend paranoid. Er setzt Auftragsmörder auf Banquo und dessen Sohn an, um die Prophezeiung zu ändern. Doch nach Banquos Tod wird Macbeth von dessen geisterartigen Erscheinung heimgesucht. Er sucht erneut die Hexen auf, doch nur um sich in seinem Vorhaben zu bestärken. Zurück im Schloss beschließt er auch die Frau und Kinder seines Gegenspielers Macduff kaltblütig hinrichten zu lassen, da dieser schon eine Armee gegen ihn aufstellen will. Lady Macbeth und ihr Mann werden zunehmend durch Schuldgefühle in den Wahnsinn getrieben, bis sie sich schließlich das Leben nimmt. Währenddessen haben sich Macbeths Feinde, die Söhne des ermordeten Königs und Macduff, gegen ihn zusammengeschlossen. Durch die Hände von Macduff wird Macbeths Schicksal im Duell besiegelt und die Prophezeiung aufgelöst.
In diesem Stück verwebte Shakespeare Geschichte und Mythologie, indem er sich den historischen Schottenkönig Macbeth als Vorbild nahm und ihn in ein brutales und tragisches Machtspiel verwickelte. Die Inszenierung konzentriert sich jedoch nicht allein auf den Machthunger von Macbeth und seiner Lady. Als Liebespaar am Pol der Macht wird ihr Denken und Handeln als zeitlos modernes Unterfangen thematisiert, um politische und private Ziele miteinander in Übereinstimmung zu bringen. Mit einer der großen Tragödien Shakespeares betritt die Shakespeare Company Berlin neue Wege und bleibt zugleich im Spiel ihrer Tradition des Volkstheaters treu. Eine eigene Übersetzung, Live-Musik und Chorgesang als Hexenprophezeiung laden ein zu einer Reise jenseits der eigenen Ängste.

Sechs Schauspieler*innen in verschiedenen Rollen.

Regie: Uwe Cramer
Übersetzung: Christian Leonard
Dramaturgie: Stephan Weiland
Musik: Henry Mex
Bühne: Coco Ruch
Kostüme: Gabriele Kortmann
Maske: Tamara Zenn
Licht und Technik: Raimund Klaes

Spieldauer: ca. 2,5 Stunden, eine Pause

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Bewertungen & Berichte Macbeth

9

Shakespeare am Insulaner

Pures Volkstheater - 25 Jahre war´s lustig, jetzt wird´s ernst!

Es ist der dritte Sommer, in dem die Shakespeare Company Berlin in ihrem Open-Air-Theater auf dem ehemaligen Trümmerberg am Insulaner die Zuschauer verzaubert. Mit unbändiger Spiellust belebt das Ensemble die elisabethanische Stücke Shakespeares in eigenen deutschen Übersetzungen zu neuem Leben. Shakespeares Dichtung trifft so auf heutige Sprachgepflogenheiten. Heraus kommt ein überaus pointiertes, lebendiges, publikumsnahes Spiel, kurz gesagt: radikales Volkstheater im besten Sinne! Und das nun schon seit 25 Jahren!
Als einziges Ensemble geführtes Theater ist die Shakespeare Company Berlin weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Nun dürfen sich die Berliner und all seine Besucher auf einen grandiosen Theatersommer bei der Shakespeare Company freuen.
allgemeine Fragen bitte an:
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Bewertungen & Berichte Shakespeare am Insulaner

Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Theater Die Gorillas Berlin, Cuvrystr. 20a
Aufführungen / Kabarett SatireTheater Potsdam Kabarett Obelisk Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Theater Theater Varia Vineta Berlin Berlin Pankow, Berliner Str. 53
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Ereignisse / Theater Globe Berlin
Open Air-Bühne
12.6. bis 15.9.2024
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater KKW KleinKunstWerk Bad Belzig
So 30.6.2024, 11:00 Uhr
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin, Bismarckstraße 110
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Tribühne Berlin Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater Stage Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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