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© Barbara Pálffy / Volksoper Wien
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Volksoper Wien

125 Jahre Volksoper - Jubiläumssaison 2023/24

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen 32 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zur „Lustigen Witwe“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Cendrillon (Aschenputtel)" reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.

Kontakt

Volksoper Wien

Währingerstraße 78
A-1090 Wien

Telefon: +43/1/514 44-3670

 

Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahnlinie U6, Straßenbahnen 40, 41, 42, Bus 40A
Haltestelle „Währinger Straße / Volksoper“

Kartenbestellungen
Online über unsere Internetseite oder telefonisch mit Kreditkarte unter Telefon +43/1/513 1 513
Bewertungschronik

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Oper

The Gospel According to the Other Mary

Ein Passions-Oratorium von John Adams

Im Rahmen der Wiener Festwochen

Als Maria aus dem Gefängnis entlassen wird, kehrt sie zu ihrer Schwester Martha zurück. Martha leitet ein Heim für arbeitslose und obdachlose Frauen, das von Spenden und kleinen Wundern lebt. Das Heim beherbergt auch eine Gruppe von Aktivisten, die von einem Mann namens Jesus angeführt wird. Martha macht ihrer Schwester Maria Vorwürfe, weil sie nicht mehr mithilft, die harte Arbeit im Haus zu bewältigen. Als ihr Bruder Lazarus vor ihren Augen stirbt, während draußen ein Aufstand tobt, werden die Standpunkte und Überzeugungen der beiden Schwestern auf die Probe gestellt.

Mit dem Schwerpunkt auf marginalisierte Perspektiven rückt The Gospel According to the Other Mary biblische Charaktere und Ereignisse, mitsamt der Auferstehung des Lazarus und der Passion Christi, in ein stark politisches, zeitgenössisches Licht.

Dirigent: Nicole Paiement
Regie: Lisenka Heijboer Castañón
Bühnenbild, Licht & Video: Hendrik Walther
Bühnenbild: Sarah Nixon
Kostüme: Carmen Schabracq
Choreographie: Miguel Alejandro Castillo Le Maitre
Sounddesign: Martin Lukesch
Dramaturgie: Antonio Cuenca Ruiz
Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca
Choreinstudierung: Holger Kristen
Off Stage Swing: Tara Randell

In englischer und spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Familientheater

Die Reise zum Mond

Oper für die ganze Familie von Jacques Offenbach / Empfohlen ab 8 Jahren

Obwohl Prinz Caprice gerade erst von einer Weltreise zurückgekehrt ist, quält ihn das Fernweh. Dass er von seinem Vater, dem König Flott, die Regierungsgeschäfte übernehmen soll, passt ihm gar nicht. Vielmehr fragt er sich: „Gibt es keinen Plan(eten) B?“ Als der Mond am Nachthimmel aufgeht, weiß Caprice plötzlich, wohin ihn seine Sehnsucht zieht ... Flugs setzt er seine Vision in die Tat um und fliegt gemeinsam mit König Flott und dem Gelehrten Mikroskop auf den Mond. Schnell wird klar: andere Planeten, andere Sitten. Als Caprice sich in die Mondprinzessin Fantasia verliebt, bekommen die beiden das folgenschwer zu spüren, denn auf dem Mond ist die Liebe eine Krankheit! Zum Glück haben die Erdenbewohner verführerisch schmackhafte Äpfel als Proviant eingepackt …

Die Reise zum Mond ist einer der großen Träume der Menschheit. Jacques Offenbach hat ihn in eine „Science-Fiction-Oper“ mit bezaubernder Musik umgesetzt. In einer für die ganze Familie geschaffenen Inszenierung des französischen Regisseurs und Kostümbildners Laurent Pelly wird dieses Werk erstmals an der Volksoper Wien gezeigt. „Bühne frei!“ heißt es für die Junge Volksoper, denn die Stars dieser Produktion sind der Kinderchor und der Jugendchor sowie das Opernstudio – also die jüngsten Mitglieder unseres Ensembles!

Dirigent: Alfred Eschwé
Regie und Kostüme: Laurent Pelly
Szenische Einstudierung: Heloise Sérazin
Bühnenbild: Barbara de Limburg
Licht: Joël Adam
Adaption Fassung und Dialoge: Agathe Mélinand
Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca
Choreinstudierung: Elisabeth Kirchner

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

1 Pause

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1 Operette

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauß

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist!“ Sie ist vermutlich die beliebteste, sicherlich aber die wienerischste aller Operetten: Johann Strauß‘ unsterbliche Fledermaus. Ausufernde Partys, erotische Verwechslungen, Verschwörungen, Intrigen und eine große Portion Schadenfreude: der Höhepunkt der Goldenen Operettenära bietet doppelbödige Unterhaltung im Walzertakt. Und wenn die gesellschaftliche Fassade zu sehr bröckelt, kann man alles noch der Wirkung des Champagners in die Schuhe schieben. „Im Feuerstrom der Reben“ schlägt man eben leicht über die Stränge.

Die Volksoper gilt als das wienerischste Opernhaus der Stadt. So ist es nicht verwunderlich, dass Johann Strauß‘ Meisterwerk hier quasi zum Familiensilber zählt. Kein Werk wurde an der Volksoper bisher öfter gespielt. Zu Beginn der Intendanz von Lotte de Beer wurde die Aufführung behutsam aufgefrischt, ein weiblicher Gerichtsdiener Frosch sorgt seitdem für einen frischen Blick auf ein gutbekanntes Stück.

Bühnenbild: Pantelis Dessyllas
Kostüme: Doris Engl
nach Originalentwürfen von: Evelyn Frank
Choreographie: Lili Clemente
Choreographie: Susanne Kirnbauer
Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

2 Pausen

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Oper

Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Eine Produktion des Opernstudios der Volksoper

Alles beginnt mit einer Wette. Harmlos. Ein Spiel. Aus ein bisschen Trunkenheit und amourösem Kräftemessen entspinnt sich ein Plan, an dessen Ende nichts mehr so ist, wie zuvor: Wetten, dass wir uns immer treu sind – ganz gleich, welche Versuchungen uns begegnen. Unter den strengen Augen von Don Alfonso und Despina gehen die Paare Guglielmo/Fiordiligi und Ferrando/Dorabella dieses Experiment ein. Zwar läuten im Finale Hochzeitsglocken, doch der Weg dorthin ist gespickt mit zahlreichen Verkleidungen, Gefühlsverwirrungen, Situationskomik und der Suche nach der wahren, großen, unantastbaren Liebe.

Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte haben mit Così fan tutte einen zeitlosen Klassiker geschrieben. Zwischen historischer Verwechslungskomödie und erstaunlich zeitgemäßem Kammerspiel legen sie die Liebes- und Beziehungsideale der Protagonist:innen frei und zeigen auf: Vieles könnte so noch immer passieren.

Wie steht es um die Liebe in Zeiten unbegrenzter Möglichkeiten? In der Generation von FOMO (fear of missing out) und Tinder stehen sich oft der Drang nach Freiheit und der Wunsch nach Sicherheit in einem lähmenden Patt gegenüber. Dating-Shows florieren und werden immer kreativer: Man wählt Partner:innen nur durch Beschnuppern, trifft Menschen am Altar, die Algorithmen für einen aus Schnittmengen von Werten und Interessen ausgesucht haben, Männer kämpfen unter der brennenden Hitze Kretas um ihren Prince Charming … Folgen wir also Mozarts Figuren, wenn sie sich in ihr game of love stürzen.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Performance

Queer Stories of Joy

Workshop-Performance

Ein neuer Musiktheaterabend, der sich aus erlebten Geschichten queerer Wiener Bürger:innen speist, mit Neukompositionen von queeren Komponist:innen – das bringt Regisseurin Carmen C. Kruse gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Volksoper Wien in dieser Workshop-Performance auf die Bühne.

Verbindende Momente von Liebe und Menschlichkeit stehen im Mittelpunkt des Abends, der damit gleichzeitig das Musiktheater-Repertoire um neue Perspektiven und Repräsentation erweitern will.

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Austausch und Gespräch mit Inselmilieu ein, dem Wiener Reportage-Podcast, der ebenfalls über das Projekt „Queer Stories of Joy“ berichtet.

Carmen C. Kruse ist Gründerin und Künstlerische Leiterin von Civic Opera Creations (COCREATIONS), einem Produzenten für neues innovatives Musiktheater und Oper, die im Dialog und Gedankenaustausch zwischen Gemeinschaften und Künstler:innen entstehen. www.cocreations.eu

Regie: Carmen C. Kruse
Ausstattung: Alice Dal Bello
Mitwirkende: Lauren Urquhart, Ben Connor, Christoph Stocker
Klavier: Rafael Salas Chia

anschließend Austausch & Gespräch mit Inselmilieu Reportage

In deutscher Sprache

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Familienkonzert

Konzert des Kinderchors und des Jugendchors der Volksoper Wien

Die Junge Volksoper rockt das Haus!

Alle Kinder des Kinderchors, die jüngsten Mitglieder des Basischors sowie die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Jugendchors präsentieren im Rahmen der Junge Volksoper Familienmatineen ein Konzertprogramm für die ganze Familie.

Feiert mit uns und 150 jungen Menschen den Saisonabschluss auf der Volksopernbühne!

Preis: € 20,–

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Konzert

Im Rausch der Tiefe - Ein Bass-Abend

Konzert zum 100. Geburtstag von KS Oskar Czerwenka

Kammersänger Oskar Czerwenka hat über Jahre hinweg in Rollen wie van Bett in Lortzings Zar und Zimmermann, als Sulpice in Die Regimentstochter oder als Tevje in Anatevka das Publikum der Volksoper in seinen Bann gezogen. Doch auch weit über die Landesgrenzen hinaus (Metropolitan Opera New York, Glyndebourne Festival u.v.m.) war der Bassist in seinen über 60 Partien zu erleben. 2024 wäre er 100 Jahre alt geworden. Grund genug, seinen Geburtstag mit einem Konzert zu feiern. Erleben Sie Sänger seines Fachs und solche, die durch die aus seinem Nachlass gegründete Czerwenka Stiftung gefördert wurden, mit Klassikern seines Repertoires. Von Anatevka bis Die Zauberflöte, vom Wienerlied bis zum Kunstlied.

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Konzert

Konzert: Gulda / Prokofjew / Schubert

Jan Vogler, Violoncello
Orchester der Volksoper Wien
Omer Meir Wellber, Musikalische Leitung


Friedrich Gulda (1930 –2000): Konzert für Violoncello und Blasorchester
Sergej Prokofjew: Ouvertüre über hebräische Themen, op. 34
Franz Schubert (1797–1828): Symphonie Nr. 3 D-Dur D 200

Als Solisten in Friedrich Guldas Konzert für Violoncello, Blasorchester und Jazz-Combo erleben Sie den deutschen Cellisten Jan Vogler. Voglers Lehrer Heinrich Schiff schrieb über dieses (ihm gewidmete) Konzert: „Was das Erweitern und Sprengen der engen ‚klassischen Grenzen‘ betrifft, verdanke ich Gulda intensive und früh prägende Impulse.“

Kurz nach der Oktoberrevolution 1918 in Russland flohen viele Russinnen und Russen nach Amerika. Darunter auch Sergej Prokofjew, der aus politischen Gründen das Land verließ, sowie sechs Musiker, die vor der antisemitischen Welle flohen. Prokofjew und die Musiker trafen sich in New York, was zu einem Kammermusikstück über jüdische Themen führte. 1934 fertigte Prokofjew daraufhin eine Bearbeitung für Orchester an, die Ouvertüre über hebräische Themen op. 34.

Schubert war 18 Jahre alt, als er seine dritte Sinfonie schrieb. Sie entstand in nicht mehr als neun Tagen zwischen dem 24. Mai und dem 19. Juli 1815. Die Uraufführung des Stücks fand wahrscheinlich durch das Laienorchester statt, in dem Schubert selbst Bratsche spielte. Die offizielle Uraufführung fand jedoch erst lange nach dem Tod des Komponisten, 1881 in London, statt.

Konzerte des Orchesters der Volksoper Wien werden unterstützt von Martin Schlaff.

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Familientheater

The Sound of Music

Musical von Richard Rodgers & Oscar Hammerstein

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Die junge Maria ist auf dem besten Weg, Nonne zu werden. Als sie jedoch als Erzieherin in das Haus des verwitweten Barons von Trapp kommt, verändert sich nicht nur ihr Leben, sondern auch das des Barons und seiner sieben Kinder. Aus anfänglicher Ablehnung wird Zuneigung, aus dem Kindermädchen eine geliebte Ehefrau und aus allen gemeinsam eine singende Familie, die erste Triumphe auf den Bühnen feiert. Als jedoch die Nazis in Österreich einmarschieren, entschließt sich die Familie zur Flucht. Seit 2005 begeistert die Geschichte um Courage in schweren Zeiten das Volksopernpublikum.

1 Pause

Empfohlen ab 6 Jahren

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Liederabend

Ausgezeichnetes Lied!

Ein Liederabend mit Hannah Fheodoroff und Rafael Salas Chía

Das Liedduo aus Mezzosopranistin Hannah Fheodoroff und Pianist Rafael Salas Chía konnte sich beim Helmut Deutsch Wettbewerb 2023 über gleich zwei Preise freuen. In diesem Konzert präsentieren sie nicht nur ein vielfältiges Programm von Hugo Wolf bis Rebecca Clark, sondern zelebrieren musikalisch die Staffelübergabe zwischen erster und zweiter Opernstudio-Generation.

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Gespräch

Salon Zuckerkandl

Ausgabe 6: Blicke auf Carmen – Die Entstehung eines Meisterwerks

Kurz vor der ersten Premiere der Saison stellt das Regieteam rund um Direktorin Lotte de Beer ihren Blick auf G. Bizets Meisterwerk Carmen vor. Was bedeutet dieses Stück besonders an einem Haus wie der Volksoper? Wie ist das Verhältnis zwischen Opéra Comique und Operette? Wie hat sich Carmen auf dem Weg von Prosper Mérimée zu Georges Bizet entwickelt?

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Musical

tick, tick... BOOM!

Musical von Jonathan Larson

Jon ist ein vielsprechender Musicalkomponist und -texter, arbeitet als Kellner in New York und träumt seit Jahren von einer Karriere am Broadway. Trotz intensiver Arbeit und der klaren Vision, das Musicaltheater zu reformieren und in die Gegenwart zu bringen, lässt der große Durchbruch auf sich warten. Kurz vor seinem 30. Geburtstag beginnt
sich Unruhe in ihm breitzumachen. Er stellt seine Lebensentscheidungen grundlegend in Frage und bekommt von allen Seiten Druck zu spüren: Seine Freundin Susan sehnt sich nach einem beschaulichen Familienleben mit ihm, sein Jugendfreund Michael will ihm einen Bürojob mit einem gesicherten Einkommen schmackhaft machen … Panik.

tick, tick… BOOM! ist semi-autobiographisch, existenziell und innovativ. Das ursprünglich ab 1990 als One-Man-Show von Larson selbst auf der Bühne dargebotene Stück wurde 2001 posthum als Dreipersonenstück neu adaptiert und erlangte spätestens 2021 durch die preisgekrönte Netflix-Erweiterung zum Spielfilm größere Bekanntheit. Larson selbst war ein Türöffner und Wegbereiter für eine neue Art von Musical: nah an den Themen junger Menschen, nah an der Musik der Zeit. Mit einer pointierten Inszenierung der Fassung für drei Darsteller:innen betritt auch die Volksoper neue Pfade und beweist einmal mehr, dass sie ein kreativer Schaffensort am Puls der Zeit ist.

Regie: Frédéric Buhr
Bühne & Kostüm: Agnes Hasun
Sounddesign: Martin Lukesch
Musikalische Leitung: Christian Frank

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Oper

Carmen

Oper von Georges Bizet

Premiere: 21.9.2024

„Ach, warum verliebt man sich in jemanden?“ Diese Frage stellt sich Carmen in der gleichnamigen Oper von Georges Bizets. Die Bohemienne Carmen, eine der Arbeiterinnen in einer Zigarettenfabrik in Sevilla, hat ein Auge auf den jungen Soldaten Don José geworfen. Als Carmen eine ihrer Kolleginnen mit einem Messer verletzt, ist es ausgerechnet Don José, der sie verhaften soll. Sie überredet ihn dazu, sie gehen zu lassen. Dies führt zu seiner eigenen Festnahme. Carmen nimmt inzwischen den Stierkämpfer Escamillo ins Visier. Als Don José freigelassen wird, trifft er Carmen wieder, gerät mit seinem Vorgesetzten in einen Streit und taucht bei Carmen und einer Schmugglerbande unter. Als Carmen ihn zurückweist, schwört Don José Rache…

Lotte de Beer setzt sich in ihrer Inszenierung mit dem Bild der Titelfigur auseinander: „Ist Carmen tatsächlich die freie, unabhängige Frau, für die wir sie halten, oder ist sie vielmehr die Gefangene des Mythos von der freien, unabhängigen Frau? Sind es nicht gerade die Männer, die ihr diese Unabhängigkeit andichten, damit sich ihre Eroberung umso mehr lohnt? Vielleicht ist ihr Leben keine Reihe provokanter Entscheidungen, vielleicht ist es bloß ein Drehbuch, in dem sie die Rolle spielt, die sie spielen muss.“

In deutscher und französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Musical

West Side Story

Musical von Leonard Bernstein, Arthur Laurents und Stephen Sondheim

Nach einer Idee von Jerome Robbins
Buch von Arthur Laurents
Musik von Leonard Bernstein
Gesangstexte von Stephen Sondheim
Deutsche Übersetzung der Dialoge von Marcel Prawy

Es ist eines der berühmtesten Musiktheaterwerke aller Zeiten, erzählt es doch eine Geschichte, die seit Shakespeares Romeo und Julia berührt: Zwei Menschen lieben sich, dürfen jedoch nicht miteinander glücklich werden.

Tony ist ein Jet, Mitglied einer Bande weißer amerikanischer Jugendlicher, die von seinem besten Freund Riff angeführt wird. Marias Bruder Bernardo ist Anführer der Sharks, einer Bande puerto-ricanischer Einwander:innen. Die Jets fordern die Sharks zu einem „Rumble“ – einem Kampf – heraus, um einen Gebietsstreit ein für alle Mal beizulegen. Maria und Tony lernen einander kennen und verlieben sich auf Anhieb. Tony versucht, den Kampf zu beenden, aber Bernardo sticht auf Riff ein. Tony rächt den Tod seines besten Freundes, indem er Bernardo, den Bruder seiner Geliebten, tötet. Maria, die Tony trotzdem noch liebt, willigt ein, mit ihm durchzubrennen. Doch Tony erhält eine gefälschte Nachricht, die besagt, dass Maria tot sei …

Regie: Lotte de Beer
Bühnenbild: Christof Hetzer
Kostüme: Jorine van Beek
Licht: Alex Brok
Choreographie: Bryan Arias
Sounddesign: Martin Lukesch

In deutscher und englischer Sprache mit Übertiteln

Die Uraufführung wurde inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins
Original-Broadwayproduktion von Robert E. Griffith und Harold S. Prince in Übereinkunft mit Roger L. Stevens
Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft mit MUSIC THEATRE INTERNATIONAL, Bühnenvertrieb für Österreich: Josef Weinberger Wien

Wir weisen – insbesondere Familien – darauf hin, dass es in West Side Story zur Darstellung von Gewalt und sexueller Gewalt kommt.

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Gespräch

Carmen: Sprache und Gewalt

Gespräch und künstlerisches Manifest von und mit Katia Ledoux

„Lass mich, Don José! Ich folge dir nicht.“ Das letzte Duett in Georges Bizets Opernklassiker Carmen portraitiert das tragische und für die Titelheldin tödliche Ende einer toxischen Beziehung. Die Aktualität des Werkes kann klar benannt werden: Josés Mord an Carmen ist ein Femizid. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe SPRACHE.MACHT.GESCHLECHT des Interuniversitären Forschungsnetzwerks Elfriede Jelinek der Universität Wien und der MUK verfasst das Ensemblemitglied Katia Ledoux ein künstlerisches Manifest, das im Foyer der Volksoper präsentiert wird. Im Gespräch mit Anke Charton, die im Bereich Musik- und Theaterwissenschaft forscht, konfrontiert Katia Ledoux ihre Opernheldin schonungslos und wie immer leidenschaftlich mit dem Hier und Jetzt. Im anschließenden Gespräch diskutieren Lotte de Beer, Magdalena Hoisbauer, Kordula Knaus und Claudia Schojan, es moderiert Pia Janke.

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© Barbara Pálffy / Volksoper Wien
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Volksoper Wien

125 Jahre Volksoper - Jubiläumssaison 2023/24

Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette.

Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen 32 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der „Zauberflöte“ bis zur „Lustigen Witwe“, vom Musical „My Fair Lady“ bis zum Ballett „Cendrillon (Aschenputtel)" reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien.

Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops, Ermäßigungen, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang zur Welt des Musiktheaters erleichtert.
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Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Aufführungen / Konzert Hochschule für Musik und Theater Rostock
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 17.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 13.8. bis 15.9.2024
Ausstellungen / Museum Mudam Luxembourg Luxembourg, 3, Park Dräi Eechelen
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 12.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl 4. bis 28.7.2024
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele 17.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 11.7. bis 11.8.2024
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 11. bis 22.9.2024
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 21.6. bis 21.7.2024
Aufführungen / Kulturveranstaltung Dampfzentrale Bern

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