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Ausstellungen / Museum Kunsthaus Baselland Muttenz / Basel, St. Jakob-Str. 170
Ausstellungen | Installation

Miles Friday: We stood where the air took form

SWR Donaueschinger Musiktage

Erstpräsentation. Auftrag des SWR Miles Fridays Installation "We stood where the air took form" lässt Lautsprecher und aufblasbare Objekte zu atmenden, sicht- und hörbaren Skulpturen im Raum werden. Lautsprecher als atmende Körper: In We stood where the air took form von Miles Friday sendet jeder Lautsprecher tieffrequente Drones aus, die Schwankungen im umgebenden Luftdruck erzeugen. Durch diese Luftdruckschwankungen dehnen sich aufblasbare Objekte aus und ziehen sich wieder zusammen. In der 32-kanaligen Klanginstallation werden die Lautsprecher zu einem Werkzeug der visuellen Synthese, in der die Objekte als kinetische Skulpturen zum Leben erweckt werden. Ihre kollektive Bewegung erschafft ein polyrhythmisches Feld, das sowohl sichtbar als auch hörbar ist. We stood where the air took form is a 32-channel sound installation where loudspeakers become breathing bodies. Each loudspeaker emits low-frequency drones that produce fluctuations in the surrounding air pressure, causing the inflatables to swell and contract. By transforming the loudspeaker into a pneumatic pump, We stood where the air took form reimagines the loudspeaker as a tool for visual synthesis, where vibrations in the air animate inflatables as kinetic sculptures—synthetic, sonic lungs whose collective movement creates a shifting field of polyrhythms that can be both seen and heard. Öffnungszeiten: Donnerstag 16:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–20:00 Sonntag 10:00–17:00 Eröffnung: Donnerstag 17:00 (Bild: © Miles Friday)
Ausstellungen | Installation

Yann Leguay: L’Allumette qui cache la forêt

SWR Donaueschinger Musiktage

Deutsche Erstpräsentation. Auftrag von SWR und Festival Musica Strasbourg im Rahmen des Residenzprogramms Mechanical Forests, ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Global Forest und gefördert von Interreg Die Drei Ecken/Les Trois Angles Yann Leguays interaktive Klanginstallation macht vorindustrielle Energieformen hörbar und hinterfragt unsere Fixierung auf Effizienz. Energie → Klang: Der Klangkünstler Yann Leguay entwickelt Installationen, in denen der Klang unmittelbar von der Energie abhängt, die ihn antreibt. L’Allumette qui cache la forêt entstand während der Residenz Mechanical Forests im Kunstverein Global Forest in St. Georgen im Schwarzwald. St. Georgen war im 19. Jahrhundert eine Hochburg der mechanischen Musik. Inspiriert von dieser Geschichte erkundet Leguay Formen der Energieerzeugung aus der Zeit vor der Elektrizität – Dampfmaschine, Federantrieb, Schwerkraft oder Schwungrad –, um Klang zu aktivieren. Zwischen Skulptur und Experiment hinterfragt die interaktive Klanginstallation unsere Priorisierung der Effizienz und macht die Diskrepanz zwischen technischem System und natürlicher Umwelt hörbar. Energy → Sound: Sound artist Yann Leguay creates installations in which sound is directly dependent on the energy that drives it. L’Allumette qui cache la forêt (You can’t see the forest for the match) was created during the Mechanical Forests residency at Kunstverein Global Forest in St. Georgen in the Black Forest, a 19th-century centre for mechanical clocks and musical instruments. Building on this history, Leguay explores how to activate sound with forms of energy generation from the pre-electric era – steam engines, spring mechanisms, gravity, or flywheels. Between sculpture and experiment, this interactive sound installation questions our current prioritisation of efficiency and renders audible the discrepancy between technical systems and the natural environment. Öfnnungszeiten: Donnerstag 16:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–20:00 Sonntag 10:00–17:00 Eröffnung: Donnerstag 16:00 (Bild: Irene Pérez Hernández, Kunstverein Global Forest)
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Gwendoline Robin: Coexistences #2

SWR Donaueschinger Musiktage

Eine Installation von Gwendoline Robin in die sie zehn Performances integriert. Erstpräsentation. Auftrag des SWR Gwendoline Robin bewegt sich bevorzugt zwischen verschiedenen künstlerischen Disziplinen und verbindet Bildende Kunst, Performance und Klangkunst. Für ihre beiden neuen Installationen und ihre Performance schöpft sie aus ihren Hörerlebnissen im Hochgebirge: dem Rauschen der Flüsse, dem Wind oder den Rufen von Murmeltieren. Mit diesen Klängen im Ohr erschafft sie zurück im Atelier Kombinationen aus elementaren Materialien wie Ton, Glas, Stein oder Holz und erforscht deren Musikalität. In Coexistences #2 sucht sie ein Gleichgewicht zwischen dem Ephemeren und dem Beständigen, zwischen der Festigkeit und der Möglichkeit des Zusammenbruchs. Gwendoline Robin moves fluidly between different art forms, combining visual art, performance and sound art. In two new installations and a performance, she draws inspiration from her listening experiences in the high mountains including the murmur of rivers, gusts of wind or the calls of marmots. Back in her studio, she combines basic materials such as clay, glass, stone or wood to discover their musical potential. In Coexistences #2, she seeks a balance between the ephemeral and the enduring, between stability and the possibility of collapse. Öffnungszeiten: Donnerstag 17:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–18:00 Sonntag 10:00–17:00 Eröffnung: Donnerstag 18:00 Zugang während der unten genannten Performancezeiten nur mit Eintrittskarte zu Beginn der Performance Performance von Gwendoline Robin: Donnerstag 18:00–18:30 Freitag 16:00–16:30, 18:00–18:30 Samstag 10:00–10:30, 13:30–14:00, 17:00–17:30 Sonntag 13:00–13:30, 15:00–15:30 (Bild: Sous les lunes de Jupiter, Errant Sound, Berlin 2021. Photo Julia Cremers)
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Félix Blume: Ao Pé do Ouvido

SWR Donaueschinger Musiktage

In Félix Blumes Installation Ao Pé do Ouvido (Am Ohr) berichten Menschen aus São Paulo von ihren Träumen, die sie dazu bewogen, auf der Suche nach einem besseren Leben in die größte Stadt Brasiliens zu ziehen. Die Sehnsüchte sind so vielfältig wie die Sprachen. In einem Chor erzählen sie uns von den kollektiven Träumen São Paulos und laden uns ein, diese mit unseren eigenen in Verbindung zu setzen. In the installation Ao Pé do Ouvido (By the Ear) by Félix Blume, people from São Paulo share the dreams that led them to move looking for a better future in Brazil’s largest city. Their longings vary, just like their languages, as the chorus of voices tells us the collective dreams of São Paulo and invites us to compare them to our own. Öffnungszeiten: Donnerstag, 16.10.–Sonntag, 19.10.2025 Donnerstag 16:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–20:00 Sonntag 10:00–17:00
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Félix Blume: Andante. Donaueschinger Version

SWR Donaueschinger Musiktage

Die Klanginstallation Andante von Félix Blume lässt den Rhythmus von Donaueschingens Fußgänger:innen erfahrbar werden. Einzelne Schuhe komponieren eine rhythmische Polyphonie, die von den Schritten der Einwohner:innen der Stadt inspiriert ist. So erzeugt die Installation eine pulsierende Partitur, die unsere menschliche Präsenz in ihrer alltäglichsten Bewegung hörbar macht: dem Gehen. Andante is a sound installation by Félix Blume that gives form to the rhythm of Donaueschingen’s pedestrians. Solitary shoes compose a rhythmic polyphony inspired by the footsteps of the city’s inhabitants. Based on the walking speeds of participants the installation generates a pulsating score that makes audible our human presence in its most everyday motion: walking. Öffnungszeiten: Donnerstag 16:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–20:00 Sonntag 10:00–17:00
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Nika Schmitt: Neue Klanginstallation

SWR Donaueschinger Musiktage

In ihrer Klanginstallation bespielt Nika Schmitt die lange Raumflucht im Obergeschoss der Orangerie mit einer elektromechanischen Kettenreaktion. Bewegung und Klang durchlaufen den Raum in einem rhythmischen und zugleich chaotischen Ablauf. Impulse wandern, Verbindungen entstehen, Klänge flirren durch den Raum, in ständiger Bewegung. Gleichzeitig zeichnet sich ein leiser Wandel ab, der sich über die gesamte Länge des Raums erstreckt. Was präzise beginnt, wächst zu einem instabilen Rhythmus, einer Komposition aus Struktur und Abweichung, Gegenwart und Erinnerung. Wiederholung wird zur sichtbaren Spur einer fortlaufenden Entwicklung. In her new sound installation, Nika Schmitt stages an electromechanical chain reaction to fill the long suite of rooms on the upper floor of the Orangerie. Movement and sound run through the space in a rhythmic yet simultanesouly chaotic sequence. Impulses wander, connections are created, and sounds shimmer through the room, in constant motion. At the same time, quiet changes emerge that propagate over the entire length of the room. What begins regularly develops into an unstable rhythm, a combination of structure and deviation, presence and memory. Repetition becomes the visible trace of an ongoing development. Öffnungszeiten: Donnerstag 16:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–20:00 Sonntag 10:00–17:00
Ausstellungen | Installation

Ewa Jacobsson: The Labyrinthic Explanation of Knowledge

SWR Donaueschinger Musiktage

In ihrer gemeinsam entwickelten Installation schöpfen die norwegische Künstlerin Ewa Jacobsson und die Trompeterin Hilde Marie Holsen aus Jacobssons "Wissensarchiv" – einer Sammlung aus Objets trouvés, Texten und Klängen, die Jacobsson im Laufe von 40 Jahren zusammengetragen hat und die auch fragile oder vermeintlich wertlose Objekte wie Stricknadeln, Marzipan oder Glasperlen umfasst. Holsen und Jacobsson haben den Soundscape der Installation gemeinsam komponiert und verbinden Klänge von Objekten, Aufnahmen von Holsens Trompete und dem Genfer Ensemble Contrechamps mit Fieldrecordings und rezitierten Texten, die aus dem Inneren der Objekte erschallen. In their jointly developed installation, Norwegian artist Ewa Jacobsson and trumpeter Hilde Marie Holsen draw on Jacobsson's "knowledge archive": a collection of found objects, texts and sounds that Jacobsson has amassed over the course of 40 years and that also includes fragile or seemingly worthless objects such as knitting needles, marzipan candies or beads. Holsen and Jacobsson have composed the soundscape of the installation together, combining sounds from objects, recordings of Holsen's trumpet, and those of the Geneva-based Ensemble Contrechamps with field recordings and recited texts that resound from inside the objects . Öffnungszeiten während des Festivals: Donnerstag 17:00–20:00 Freitag & Samstag 10:00–18:00 Sonntag 10:00–17:00

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