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© Matthias Baus

Staatsorchester Stuttgart

Das Staatsorchester Stuttgart ist das Hausorchester und Herzstück der Staatstheater Stuttgart. Es gehört es neben den Theaterorchestern in Dresden, München und Kassel zu den ältesten der Welt. In mehr als 230 Opern- und Ballettvorstellungen sorgt es im Littmannbau für den guten Ton. Darüber hinaus ist es mit seinen Sinfonie- und Kammerkonzertreihen in der Stuttgarter Liederhalle zu erleben, außerdem in Lunchkonzerten im Foyer der Oper. In Sitzkissenkonzerten und mit der Patenschaft für das Landesjugendorchester Baden-Württemberg engagieren sich die Musiker besonders auch für ein junges Publikum und den musikalischen Nachwuchs. 2002 wurde das Staatsorchester von der Zeitschrift Opernwelt als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet.

Dirigentenpersönlichkeiten wie Carlos Kleiber, Václav Neumann, Silvio Varviso, Dennis Russell Davies, Luis Antonio García Navarro, Gabriele Ferro, Lothar Zagrosek und Manfred Honeck haben das Orchester in den vergangenen Jahrzehnten geprägt. Sie stehen in einer Reihe mit Ferdinand Leitner, Herbert Albert, Carl Leonhardt, Fritz Busch und Max von Schillings, die das Orchester in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts leiteten. Daneben hat das Orchester stets eine intensive Zusammenarbeit mit bedeutenden Gastdirigenten gepflegt, so u. a. mit Richard Strauss, Ernest Ansermet, Karl Böhm, John Barbirolli oder Georg Solti. Die glänzenden Namen der Gastsolisten reichen von Clara Schumann und Johannes Brahms über Claudio Arrau und David Oistrach bis hin zu Keith Jarrett, Frank Peter Zimmermann, Gidon Kremer und dem Arditti Quartet.

Kontakt

Staatsorchester Stuttgart
Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)7 11-20 32-0
Fax: +49 (0)7 11-20 32-3 89

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© Marco Borggreve
Konzert

1. Sinfonie­konzert: Unsuk Chin, Edward Elgar und Richard Strauss

Violoncello: Kian Soltani
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Staatsorchester Stuttgart


Unsuk Chin: Frontispiece for Orchestra
Edward Elgar: Cellokonzert e-Moll op. 85
Richard Strauss: Ein Heldenleben op. 40

In seinem Antrittskonzert als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart präsentiert Nicholas Carter eine der schillerndsten Tondichtungen von Richard Strauss: Ein Heldenleben. In diesem monumental besetzten Werk beschreibt Strauss mit seiner einzigartigen Klangsinnlichkeit die Kämpfe und Siege eines Helden, den er durchaus autobiografisch verstanden hat. Mehr als 30 Eigenzitate ließ der damals 34-Jährige selbstbewusst in seine Tondichtung einfließen. Seine eigenen hartnäckigen Kritiker porträtiert er als „des Helden Widersacher“. Seine Ehefrau, die Sängerin Pauline de Ahna, erscheint in Gestalt der Solo Violine als „des Helden Gefährtin“, mit der der Held am Ende der Dichtung der Welt den Rücken kehrt. In eine ganz andere Sphäre entführt das Cellokonzert des britischen Komponisten Edward Elgar. Den Solopart dieses von Sehnsucht und Melancholie durchdrungenen, tiefsinnigen Konzerts übernimmt Kian Soltani, einer der gefragtesten Cellisten seiner Generation, der erstmals beim Staatsorchester Stuttgart zu Gast ist. Ihm voran geht das Stück Frontispiece der südkoreanischen Komponistin Unsuk Chin, in dem verschiedene Elemente aus bedeutenden Werken der Orchesterliteratur zu einer neuen, faszinierenden Klangsprache vereint werden.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

Am Sonntag:
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.

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Kammerkonzert

1. Kammer­konzert - Sehnsucht

Mit Julia Köhl, Nadine Bauer, Frank Bunselmeyer, Christina Becker, Susanne Wichmann, Kathrin Scheytt, Philipp Körner
Klavier: Polina Jakovleva


Ivan Danko: Mythic Dyad – Carpathian Tales (Uraufführung) für Bläserquintett und Klavier
Leoš Janáček: Mládí für Bläsersextett
Franz Schubert: Klaviertrio Nr. 1 B-Dur D 898

Zwei Sagenfiguren aus den Karpaten verbindet Ivan Danko, Solo-Oboist des Staatsorchesters Stuttgart, in seinem Werk Mythic Dyad : den zwergenhaften Loktibrada, dessen Listigkeit von bedrohlichen Klängen dargestellt wird sowie die Weiße Dame aus dem Ort Levoče, die auf die von den Habsburgern hingerichtete, ungarische Adelige Julianna Korponay- Géczy zurückgeht. Entstanden ist das Werk für das Littmann- Quintett, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Das Ensemble wird, erweitert um eine Bassklarinette, auch Janačeks Sextett Mládí aufführen, in dem der Komponist sowohl schöne als auch finstere Erinnerungen an seine Kindheit wachruft, darunter jene harten Schuljahre im Augustinerkloster. Franz Schubert hingegen verbrachte mehrere Schuljahre im kaiserlichen Konvikt in Wien, wo er vielfältige musikalische Anregungen erhielt. Sein Klaviertrio Nr. 1 in B-Dur, welches den Abschluss dieses Konzerts bildet, vollendete Schubert in seinem Todesjahr 1828. Insbesondere die lyrischen und klangsinnlichen Momente verweisen auf die beginnende Epoche der Romantik.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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Konzert

2. Sinfonie­konzert: Ferruccio Busoni, György Ligeti und Jean Sibelius

Violine: Carolin Widmann
Musikalische Leitung: Jonathan Nott
Staatsorchester Stuttgart


Ferruccio Busoni: Berceuse élégiaque op. 42
György Ligeti: Konzert für Violine und Orchester
Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39

„Für mich beginnt Musik da, wo das Wort aufhört“, sagte einmal der finnische Komponist Jean Sibelius in einem Interview. Dass er keiner literarischen Vorlage oder poetischen Idee bedurfte, um großartige Musik zu schreiben, verdeutlicht seine erste Sinfonie aus dem Jahr 1898, mit der ihm sein internationaler Durchbruch gelang und die in diesem Konzert unter der Leitung von Jonathan Nott erklingt. Vermutlich empfand auch der italienische Komponist Ferruccio Busoni, dass Musik mehr auszudrücken vermag als Worte, während er anlässlich des Todes seiner geliebten Mutter die Berceuse élégiaque komponierte, ein elegisches Wiegenlied. In dieses von keinem Geringeren als Gustav Mahler uraufgeführte Werk ließ Busoni auf berührende Weise die Trauer und den Schmerz angesichts dieses schweren Verlusts einfließen. Zwischen den beiden in den 1860er Jahren geborenen Komponisten Busoni und Sibelius erweckt die Ausnahmegeigerin Carolin Widmann, die u. a. als „Musikerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, György Ligetis Violinkonzert zum Leben – eines der bedeutendsten Solokonzerte der Moderne. Hervorgegangen ist dieses atemberaubende Werk aus Ligetis beständiger Suche nach einem neuartigen, irisierenden Klang, für den er auch ungewöhnliche Instrumente wie Okarinas und Lotosflöten verwendet.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

Am Sonntag:
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.

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Familienkonzert

Die kleine Hexe

Szenisches Familienkonzert für die ganze Familie

Kleine Hexe: Josefin Feiler
Staatsorchester Stuttgart
Regie: Verena Silcher


Musik von Alma Mahler-Werfel, Ethel Smyth, Lili Boulanger u.a.

Trotz ihrer 127 Jahre ist die kleine Hexe für Hexenverhältnisse noch sehr jung. Und auch in der Hexenausbildung steckt sie noch in den Kinderschuhen: Im großen Hexenbuch ist sie erst auf Seite 213! Da ist es eigentlich kein Wunder, dass die „echten“ Hexen die kleine Hexe zur Walpurgisnacht nicht einladen. Dabei würde sie doch so gerne! Nicht nur auf dem Blocksberg mittanzen, sondern auch eine wirklich gute Hexe sein. Doch genau da liegt das Problem: Denn unter einer guten Hexe versteht die kleine Hexe keine Hexe, die gut hext, sondern vor allem eine, die Gutes hext. Und das sieht nicht nur die Wetterhexe Rumpumpel vollkommen anders … Otfried Preußlers wunderbare Geschichten von den Abenteuern der kleinen Hexe, die eine echte und gute Hexe wird, erzählen wir als Vorbühnenstück im Opernhaus. Mit viel Musik und natürlich auch mit dem sprechenden Raben Abraxas: „Heia Walpurgisnacht!“

In deutscher Sprache

Altersempfehlung: ab Vorschulalter

Dauer: ca. 1 Std. 10 Minuten (keine Pause)

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Konzert

3. Sinfonie­konzert: Antonín Dvořák und Ludwig van Beethoven

Violoncello: Alban Gerhardt
Musikalische Leitung: Markus Stenz
Staatsorchester Stuttgart


Antonín Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica

Mit der Eroica revolutionierte Ludwig van Beethoven die Gattung der Sinfonie. Ihre Dimensionen und Beethovens eigenwilliger Umgang mit der Form sprengten den üblichen Rahmen. Entstanden unter dem Eindruck der Französischen Revolution, wollte Beethoven seine Sinfonie Napoleon Bonaparte widmen. Als dieser sich jedoch selbst zum Kaiser gekrönt hatte, zerriss er rasend vor Wut das Titelblatt. Die Selbstkrönung empfand er als Verrat an den freiheitlichen Idealen, denen er mit seiner Eroica ein eindrucksvolles Denkmal setzte. Unter der Leitung von Markus Stenz erklingt auch das Cellokonzert von Antonín Dvořák. Eigentlich stand der tschechische Komponist dem tiefen Streichinstrument skeptisch gegenüber. Dass er dann ein solches Meisterwerk von romantischer Schönheit komponierte, lag an dem inspirierenden Cellokonzert seines amerikanischen Kollegen Victor Herbert, den er während seines Aufenthalts in New York kennengelernt hatte. In Amerika erreichte Dvořák auch die traurige Nachricht, dass seine Jugendliebe, seine Schwägerin Josefína Kounicová, im Sterben lag. Zutiefst erschüttert ließ er in sein Cellokonzert Josefínas Lieblingslied einfließen – das von ihm komponierte Lasst mich allein in meinen Träumen . Interpretiert wird der Solopart von Alban Gerhardt, einem der vielseitigsten Künstler der Gegenwart.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

Am Sonntag:
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.

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Konzert

Homecoming Concert

Alle Jahre wieder … Das Homecoming Concert rund um die Feiertage hat sich längst als feste Weihnachtstradition etabliert. Nach Max Herre, Tristan Brusch, Maeckes und Die Nerven wird auch 2026 ein prominenter Pop-Act zu Gast im Opernhaus sein – und das Publikum ist herzlich eingeladen, die Tage rund ums Fest einmal anders zu verbringen.

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Kammerkonzert

2. Kammer­konzert: Begegnung

Mit Sebastian Mangold, Christina Becker, Thomas Bilowitzki, Holger Koch, Joachim Hess, Muriel Bardon, Doris Erdmann u. a. Bajan Anne-Maria Hölscher
Klavier: Gavin Brady


Sofia Gubaidulina: Duo Sonate für zwei Fagotte
Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Dmitri Schostakowitsch: Drei Duette für zwei Violinen
und Klavier
Sofia Gubaidulina: Silenzio für Bajan, Violine und Cello

Von Dmitri Schostakowitsch habe sie gelernt, sie selbst zu sein, sagte die 1931 im tatarischen Tschistopol geborene Sofia Gubaidulina, die zu den bedeutendsten Stimmen zeitgenössischer Musik zählt. Bestärkt von ihrem großen Vorbild, verfolgte sie ihren Weg als Komponistin, auf dem sie aufgrund ihrer Unangepasstheit in Schwierigkeiten mit der Obrigkeit geriet. 1992 emigrierte sie aus der Sowjetunion nach Deutschland, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2025 lebte. Ihre Musik, welche von einer facettenreichen Polystilistik und einer tiefen Spiritualität gekennzeichnet ist, begegnet in diesem Konzert Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2, in das der Komponist 1944 nicht nur seine Trauer über den Tod seines Freundes Iwan Sollertinski einfließen ließ, sondern auch das Elend der Kriegszeit. Den Abschluss des Konzerts bildet Gubaidulinas atmosphärisches Stück Silenzio , in dem das Bajan, eine Form des Akkordeons, an die tatarische Heimat der Komponistin erinnert.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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Kammerkonzert

3. Kammer­konzert: Zwischen Barock und Moderne

Mit Muriel Bardon, Doris Erdmann, Gustavo Surgik, Annette Köhler, Martha Casleanu-Windhagauer, Olivier Marger, Bertram Jung, Laurens Groll, Aaron Pagani

Henry Purcell: Chaconne Two in one upon a Ground
Mrs Philarmonica Sonata 3 in g-Moll
Nicola Matteis: Suite in a-Moll
Caroline Shaw: Entr’acte für Streichquartett
Josef Mysliveček: Sonate für zwei Celli und Kontrabass
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Septett KV 364

Hinter dem rätselhaften Pseudonym Mrs Philharmonica verbirgt sich eine unbekannte Komponistin des Spätbarocks. Ihr Londoner Musikverleger könnte darauf hinweisen, dass es sich um eine Engländerin handelt. In England wirkte neben dem von seinen Zeitgenossen als „Orpheus britannicus“ genannten Henry Purcell auch der aus Italien stammende Nicola Matteis, der mit seinem virtuosen Geigenspiel das Londoner Publikum beeindruckte. Der böhmische Komponist Josef Mysliveček hingegen wurde in Italien verehrt, insbesondere für seine zahlreichen Opern. Geschätzt wurde der Böhme auch von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen 1779 in Salzburg komponierte Sinfonia concertante mit einer solistischen Violine und Viola in diesem Konzert in einer Fassung für Septett erklingt. Das Bindeglied zwischen den Werken des Barocks und der Klassik ist die 1982 geborene US-Amerikanerin Caroline Shaw, deren Streichquartett Entr’acte von Joseph Haydn inspiriert ist.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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Konzert

4. Sinfonie­konzert: Brett Dean und Anton Bruckner

Viola: Brett Dean
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Staatsorchester Stuttgart


Brett Dean: Konzert für Viola und Orchester
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll

Der gebürtige Australier Brett Dean, ehemaliger Bratscher der Berliner Philharmoniker, erlangte seit den 1990er Jahren zunehmend internationales Ansehen als Komponist und zählt heute zu den meistgespielten Stimmen der Gegenwart. Sein Bratschenkonzert, welches er mit renommierten Orchestern weltweit aufgeführt hat, führt ihn in dieser Spielzeit zum Staatsorchester Stuttgart. Mit schwebenden Kantilenen, von Vogelrufen inspirierten, filigranen Klängen sowie dramatischen und virtuosen Ausbrüchen offenbart sich der facettenreiche Charakter dieses selten solistisch zu hörenden Streichinstruments. Deans Violakonzert trifft unter der Leitung von Generalmusikdirektor Nicholas Carter auf die feierliche und monumentale Neunte Sinfonie des Österreichers Anton Bruckner. Ein geheimnisvoller „Urnebel“ zu Beginn, ein an einen Totentanz erinnerndes Scherzo mit traumartig dahinhuschenden Passagen, ein weltabgewandter Gesang der Tuben sowie die für Bruckner so charakteristischen überwältigenden Steigerungswellen kennzeichnen dieses Werk, das der schwerkranke Komponist am Ende seines Lebens „dem lieben Gott“ widmete und das letztendlich unvollendet blieb.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

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Konzert

5. Sinfonie­konzert: Lili Boulanger, Maurice Ravel und Dora Pejačević

Mezzosopran: Ida Ränzlöv
Musikalische Leitung: Tianyi Lu
Staatsorchester Stuttgart


Lili Boulanger: D’un matin de printemps
Maurice Ravel: Shéhérazade für Mezzosopran und Orchester
Dora Pejačević: Sinfonie in fis-Moll op. 41

Eine Wandlerin zwischen den Welten war die kroatische Komponistin Dora Pejačević. Geboren in eine Adelsfamilie, führten sie ihr Drang nach Unabhängigkeit sowie ihre Faszination für die künstlerischen Strömungen des Fin-de-Siècle zum Studium ins Ausland. Während des Ersten Weltkriegs half sie als Krankenschwester in ihrer Heimat aus. Auch in dieser dunklen Zeit blieb die Musik ihr Zufluchtsort. Als zwei Sätze ihrer 1918 vollendeten Sinfonie in fis-Moll im Wiener Musikverein aufgeführt werden sollten, wurde im Programmheft verheimlicht, dass das Werk von einer Frau geschrieben wurde – aus heutiger Sicht ein Skandal. Doch Pejačevićs Qualität setzte sich durch: Ihre Sinfonie wurde mit tosendem Beifall bedacht. Auch die Französin Lili Boulanger konnte sich in der von Männern dominierten Musikwelt des 19. Jahrhunderts behaupten. Als erste Frau gewann sie mit gerade einmal 19 Jahren den begehrten Rompreis. Aufgrund ihrer chronischen Erkrankung verstarb sie mit nur 24 Jahren. Ihr Zeitgenosse Maurice Ravel komponierte um die Jahrhundertwende seine Shéhérazade , inspiriert von der Erzählerin aus Tausendundeine Nacht . Interpretiert wird der Liederzyklus von Ida Ränzlöv, Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, unter der Leitung von Tianyi Lu, die bereits mit ihrem Debüt in der Spielzeit 2024/25 begeisterte.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

Am Sonntag:
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.

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Kammerkonzert

4. Kammer­konzert: In der Ferne

Mit Alexander Akimov, Ivan Danko, Gustavo Surgik, Madeleine Przybyl, Vache Bagratuni, Christoph Wiedmann, Thomas Bilowitzki, Amelie Wünsche, Martha Casleanu-Windhagauer und Joachim Hess
Klavier Julia Brusentsova, Gavin Brady

Fazil Say: Four Cities für Cello und Klavier
Bohuslav Martinů: Drei Madrigale für Violine und Viola
Luciano Berio: Folk Songs für Mezzosopran und sieben Instrumente

Der türkische Komponist Fazil Say widmet die vier Sätze seiner Sonate für Cello und Klavier jeweils einer Stadt seines Heimatlandes. Während der erste Satz Sivas von einem Lied des Dichters Âşık Veysel inspiriert ist, regte ihn eine türkische Hochzeit zu seinem zweiten Satz Hopa an. Seine Heimatstadt Ankara porträtiert Say mit einer düsteren Atmosphäre. Der letzte Satz Bodrum beschreibt die Lebhaftigkeit dieses von Tourismus geprägten Orts, in dessen Straßen sich die aus verschiedenen Bars dringende Musik vermischt. Der tschechische Komponist Bohuslav Martinů hingegen fand seine Inspiration für die Drei Madrigale in der gleichnamigen Gesangsform der Renaissance. In diesen 1947 im amerikanischen Exil geschriebenen Duos wird Martinůs Sehnsucht nach seiner Heimat Tschechien hörbar. In verschiedene Länder entführen die von Luciano Berio als Hommage für seine Ehefrau, die Sängerin Cathy Berberian geschriebenen Folk Songs. Neben dem berühmten Lied Black is the colour enthält der Zyklus Volkslieder aus Armenien, Frankreich, Italien und Aserbaidschan.

Mit Olivier Marger, Nicola Lolli, Madeleine Przybyl, Stefanie Faber, Andrea Berger
Mezzosopran Theresa Maria Romes
Klavier Uschik Choi

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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Konzert

Orchester des Wandels

Zahlreiche deutsche Berufsorchester haben sich zum Verein „Orchester des Wandels“ zusammengetan, um sich für Klima-, Natur- und Artenschutz zu engagieren. Auch das Staatsorchester Stuttgart ist Teil dieser Initiative, dessen Mitglieder daran anknüpfend ein Kammerkonzert rund um das Thema „Wald“ mit Musik von u. a. Robert Schumann gestalten.

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Konzert

Die Lange Nacht der fernen Klangwelten

In Bassem Akikis Partitur begegnen sich die europäische Kunstmusik und die traditionelle türkische Musik. Die Gegenüberstellung und Verbindung dieser unterschiedlichen Musikkulturen wie auch das Herausarbeiten ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten stehen im Zentrum der Langen Nacht am 23. April 2027, die die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart wieder zusammen mit verschiedenen Stuttgarter Kulturinstitutionen gestalten werden.

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Konzert

6. Sinfonie­konzert: Richard Strauss und William Walton

Violoncello: Zoltan Paulich
Viola: Madeleine Przybyl
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Staatsorchester Stuttgart


Richard Strauss: Don Quixote op. 35
William Walton: Sinfonie Nr. 1

Die Lektüre von Miguel de Cervantes’ Roman Don Quixote muss Richard Strauss stark beeindruckt haben. Sechs Jahre arbeitete er an seiner Tondichtung über die Abenteuer des tragikomischen Ritters. Der Protagonist wird durch das Cello repräsentiert, gespielt vom Solo-Cellisten Zoltan Paulich. Ihm zur Seite steht der treue Diener Sancho Pansa, dargestellt von der Viola. Das Ende dieser Tondichtung, in der Don Quixote seinen Irrtum erkennt und Abschied von der Welt nimmt, ist einer der berührendsten Momente. 35 Jahre später schrieb der englische Komponist William Walton seine erste Sinfonie, mit der GMD Nicholas Carter das breite Repertoire des Staatsorchesters Stuttgart erweitert. Ein pulsierendes Crescendo der Streicher eröffnet den ersten Satz, in dem sich ein leidenschaftliches Drama entfaltet. Zwischen fesselnder Rastlosigkeit und explosiven Ausbrüchen finden sich auch lyrische Passagen, in denen die Zeit stehenzubleiben scheint. Noch während der Komposition trennte sich Walton von der Baroness Imma Doernberg, der er seine Sinfonie gewidmet hatte, und verliebte sich in die 22 Jahre ältere Viscountess Alice Wimborne. Walton selbst sagte über seine erste Sinfonie, dass ihre Inspiration „das Ende einer Liebesaffäre und der Beginn einer neuen“ war.

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Kammerkonzert

5. Kammer­konzert: Aus Tschechien in die Welt

Mit Josef Singer, Veronika Unger, Annette Köhler, Robin Porta, Laurens Groll, Nicola Lolli, Stefanie Faber, Virgílio Maia de Oliveira, Lennard Czakaj, Katrin Stüble, Dasol Yun
Klavier: Gina Poli


Leoš Janáček: Marsch der Blaukehlchen für Piccoloflöte und Klavier
Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106
Jan Novák: Marsyas für Piccoloflöte und Klavier
Bohuslav Martinů: Les Rondes für Septett

Mit einem Gefühl überwältigenden Glücks kehrte Antonín Dvořák nach drei Jahren als Direktor des Konservatoriums in New York 1895 in seine Heimat Tschechien zurück. Unmittelbar danach entstand das Streichquartett G-Dur, das von slawischer Klanglichkeit geprägt ist. Während Dvořák das Angebot des Konservatoriums in die USA gelockt hatte, trieb Jan Novák die politische Lage der Tschechoslowakei im Jahr 1968 ins Ausland. Nachdem er sich in Neu-Ulm niedergelassen hatte, komponierte er sein Werk . Marsyas , das jenen übermütigen Satyr der griechischen Mythologie beschreibt, der die Doppelflöte der Athene fand und Apollo herausforderte. Ebenfalls fern der Heimat komponierte Bohuslav Martinů 1930 sein Septett Les Rondes. , das von tschechischer Folklore inspiriert ist. Eröffnet wird das Konzert mit einem Marsch von Leoš Janáček, mit dem der Komponist an seine Zeit als Mitglied der Choristen am Brünner Kloster zurückdenkt, die den Spitznamen „Blaukehlchen“ trugen.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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Konzert

7. Sinfonie­konzert: Claude Debussy, Ernest Chausson und Sergej Rachmaninow

Sopran: Natasha Te Rupe-Wilson
Musikalische Leitung: Miguel Sepúlveda
Staatsorchester Stuttgart


Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune
Ernest Chausson: Poème de l’amour et de la mer op. 19 für Sopran und Orchester
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45

Mit Claude Debussys impressionistischem Meisterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune , das die flüchtigen Bilder von tanzenden Nymphen in flimmernder Sommerluft aus Stéphane Mallarmés Gedicht über den Nachmittag eines Fauns einfängt, debütiert der aufstrebende portugiesische Dirigent Miguel Sepúlveda beim Staatsorchester Stuttgart. Ein Zentrum der künstlerischen Elite in Paris, zu der auch Debussy gehörte, war der Salon des Komponisten Ernest Chausson. Sein spätromantischer Liedzyklus Poème de l’amour et de la mer zu Gedichten seines Freundes Maurice Bouchor über den Verlust einer großen Liebe erklingt in diesem Konzert mit der Sopranistin Natasha Te Rupe-Wilson, Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Der zarte Duft des Flieders und das Glitzern des weiten Meeres, in denen sich die Liebe des lyrischen Ichs widerspiegelt, werden mit Chaussons leuchtender Orchestrierung klanglich erlebbar. Farbenreich sind auch die Sinfonischen Tänze des russischen Komponisten Sergej Rachmaninow. In diesem letzten Werk, geschrieben 1940 im amerikanischen Exil, scheint Rachmaninow mit Zitaten aus seinen früheren Werken auf sein Leben zurückzublicken und sich von der Welt zu verabschieden.

45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.

Am Sonntag:
Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer
spielerischen und musikalischen Einführung
erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren
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Kammerkonzert

6. Kammer­konzert: Traumbilder

Mit Pablo Neva Collazo, Fabian Schröder, Christina Heckmann, Martin Grom, Alexandra Taktikos, Laurens Groll, Evgeny Popov, Amelie Wünsche, Robin Porta u. a.
Klavier: Sonia Achkar


Nikolai Tscherepnin: Sechs Hornquartette op. 35
Amy Beach: Romanze op. 23
Amy Beach: Klaviertrio op. 150
Eugène Bozza: Suite für vier Hörner
Alexander Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur

Als eine der wenigen Komponistinnen ihrer Zeit gelangte die 1867 in den USA geborene Amy Beach zu internationalem Ruhm. Sie war die erste Amerikanerin, die eine Sinfonie veröffentlichte. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin war sie auch eine Pionierin der Frauenbewegung. In der von ihr mitbegründeten Association of American Women Composers setzte sie sich für die Rechte von Frauen ein und bestärkte Musikerinnen darin, trotz Ehe und Mutterschaft weiterhin künstlerisch tätig zu sein. Ihre romantische Klangsprache wird in diesem Konzert von Werken für vier Hörner umrahmt: von den schwärmerischen Quartetten des russischen Komponisten Nikolai Tscherepnin sowie der mitreißenden Suite des Franzosen Eugène Bozza. Zum Abschluss erklingt das lyrische Streichquartett Nr. 2 von Alexander Borodin, der sowohl als Komponist als auch als Chemieprofessor in St. Petersburg erfolgreich war. Sein 1881 geschriebenes Streichquartett ist von innigen Melodien und einer ergreifenden Sehnsucht durchdrungen.

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Konzert

7. Kammer­konzert: Klänge der Fantasie

Mit Julia Köhl, Madeleine Przybyl, Andrea Berger, Kathrin Scheytt, Philipp Körner, Olivier Marger
Klavier Helge Aurich


Claude Debussy: Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Mel Bonis: Matin für Klaviertrio
Mel Bonis: Soir für Klaviertrio
Maurice Ravel: Ma mère l’oye für Flöte, Cello und Klavier
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht für Klaviertrio

Eine bezaubernde Poesie entfaltet der Meister des Impressionismus Claude Debussy in seiner späten Sonate für Flöte, Viola und Harfe. Nur vier Jahre älter war seine ehemalige Studienkollegin am Pariser Konservatorium Mélanie Bonis, die ihre Werke unter dem geschlechtsneutralen Pseudonym Mel Bonis veröffentlichte. Obwohl musikalisch hochbegabt, wurde Bonis von ihrer Familie zum Abbruch ihres Studiums und zu einer Vernunftehe gezwungen. Dennoch gelang es ihr, sich einen Namen als Komponistin zu machen. Mit ihren Klaviertrios Matin und Soir von 1907 zeichnet sie zwei feinsinnige Stimmungsbilder. Einige Jahre nach Bonis und Debussy studierte auch Maurice Ravel am Pariser Konservatorium. Während er sich für seinen Zyklus Ma mère l’oye , der in einer Trio-Fassung erklingt, von bekannten Märchen wie Dornröschen und Die Schöne und das Biest inspirieren ließ, wurde Arnold Schönberg von Richard Dehmels Gedicht Verklärte Nacht angeregt. Mit rauschhaften, spätromantischen Klängen vertonte er die emotionale Begegnung des Liebespaars aus Dehmels Gedicht.

30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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© Matthias Baus

Staatsorchester Stuttgart

Das Staatsorchester Stuttgart ist das Hausorchester und Herzstück der Staatstheater Stuttgart. Es gehört es neben den Theaterorchestern in Dresden, München und Kassel zu den ältesten der Welt. In mehr als 230 Opern- und Ballettvorstellungen sorgt es im Littmannbau für den guten Ton. Darüber hinaus ist es mit seinen Sinfonie- und Kammerkonzertreihen in der Stuttgarter Liederhalle zu erleben, außerdem in Lunchkonzerten im Foyer der Oper. In Sitzkissenkonzerten und mit der Patenschaft für das Landesjugendorchester Baden-Württemberg engagieren sich die Musiker besonders auch für ein junges Publikum und den musikalischen Nachwuchs. 2002 wurde das Staatsorchester von der Zeitschrift Opernwelt als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet.



Dirigentenpersönlichkeiten wie Carlos Kleiber, Václav Neumann, Silvio Varviso, Dennis Russell Davies, Luis Antonio García Navarro, Gabriele Ferro, Lothar Zagrosek und Manfred Honeck haben das Orchester in den vergangenen Jahrzehnten geprägt. Sie stehen in einer Reihe mit Ferdinand Leitner, Herbert Albert, Carl Leonhardt, Fritz Busch und Max von Schillings, die das Orchester in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts leiteten. Daneben hat das Orchester stets eine intensive Zusammenarbeit mit bedeutenden Gastdirigenten gepflegt, so u. a. mit Richard Strauss, Ernest Ansermet, Karl Böhm, John Barbirolli oder Georg Solti. Die glänzenden Namen der Gastsolisten reichen von Clara Schumann und Johannes Brahms über Claudio Arrau und David Oistrach bis hin zu Keith Jarrett, Frank Peter Zimmermann, Gidon Kremer und dem Arditti Quartet.

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Bewertungen & Berichte Staatsorchester Stuttgart

Konzerte / Konzert Staatsorchester Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Konzerte / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 16.5. bis 27.9.2026
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Konzerte / Konzert Int. Bachakademie Stuttgart Stuttgart, Hasenbergsteige 3
Konzerte / Konzert Stuttgarter Philharmoniker Stuttgart, Leonhardsplatz 28
Konzerte / Konzert Philharmonia Chor Stuttgart Fellbach, Kienbachstraße 12
Konzerte / Konzert Musik Podium Stuttgart e.V. Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Kammerchor Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Barockorchester Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Hofkapelle Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Konzert Klassische Philharmonie Stuttgart Stuttgart, Büchsenstraße 22
Konzerte / Musik il Gusto Barocco Stuttgart, Augustenstraße 56

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