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Akademie Schloss Solitude

Akademie Schloss Solitude ist ein internationales Artist-in-Residence-Programm ... und mehr

Im spätbarocken Kleid über den Dächern der Kultur- und Industriemetropole Stuttgart angesiedelt, hat sich die Akademie Schloss Solitude zu einem wichtigen globalen Netzwerk der internationalen Kunstszene entwickelt. Im Einklang mit der Lage und Geschichte des Schlosses will Solitude seinen Gästen Rückzugsort und Freiraum für Kunst und Leben sein. Die Akademie wirkt aber auch nach außen, ist Ausstellungsort, Versuchslabor und Diskursarena. Ihre Stipendiaten und Gäste nutzen sie als künstlerischen Inkubator, als Projektionsfläche, als Kontaktbörse oder als Gelegenheit, ein Projekt ohne Blick auf Konventionen verwirklichen zu können. Das Haus vertritt einen offenen Kunstbegriff und lässt sich ganz bewusst von seinen Gästen prägen.

Kontakt

Akademie Schloss Solitude
Solitude Haus 3
D-70197 Stuttgart

Telefon: +49 (0) 711-99 61 90
Fax: +49 (0) 711-99 61 95 0
E-Mail: ab@akademie-solitude.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Akademie Schloss Solitude

Ausstellung

Ausstellung »Elsewhere, Somehow«

mit aktuellen Solitude-Stipendiat*innen

Mit Caroline Douville, Benigno Mangovo, José Morbán und Tina Graf

Als internationale Künstler*innenresidenz begrüßt die Akademie Schloss Solitude die Vernetzung ihrer Stipendiat*innen im lokalen Kontext in Stuttgart. Die Ausstellung Elsewhere, Somehow bei Parri Blank präsentiert Arbeiten der aktuellen Solitude-Stipendiat*innen Caroline Douville (*1993, Montreal/Kanada), Benigno Mangovo (*1993, Cabinda/Angola) und José Morbán (*1991, Santo Domingo/Dominikanische Republik). Tina Graf (*1997, Taitung/Taiwan) ist zurzeit Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris.

In ihren Arbeiten, die Zeichnung und Malerei umfassen, untersuchen die vier Künstler*innen Fragen von Erinnerung, Wahrnehmung und Erfahrung in einer Gegenwart, die von Bewegung, sich wandelnden Kontexten und sich überlagernden Realitäten geprägt ist. Es entstehen offene Bildräume, in denen persönliche Geschichten, Landschaften und Fragmente der Wirklichkeit aufeinandertreffen.

Die Ausstellung lässt sich als ein Gefüge von Überlagerungen und Brechungen verstehen – ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Bedeutungen entstehen. Elsewhere, Somehow beschreibt einen Zustand des Dazwischen: eine Praxis, die sich über Orte, Zeiten und Realitäten hinweg entfaltet und in der Bilder und Identitäten in stetiger Veränderung begriffen sind.

Im Showroom von Parri Blank werden parallel neue Arbeiten des spanischen Malers Julio Rondo (*1952, Sotrondio/Spanien) gezeigt.

(Bild: José Morbán, Detail of »The Links«, 2026. Rum and pyrography on cotton paper, 125x70 cm)

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Gespräch

»Metabolic Futures II – The Politics of Smell«

Mit Gesprächen über das soziale Leben der Bienen, Smellscape-Spaziergängen, Biodaten-Vertonungen, Diskussionen zur olfaktorischen Plastizität und Weinverkostungen.

Welche Rolle spielt der Geruchssinn in unserem politischen Leben? Wie wurde Geruch industrialisiert und mit welchen wirtschaftlichen Auswirkungen? Inwieweit hängt das Management von Gerüchen mit der Regulierung von Räumen zusammen? Ist die Honigbiene ein Produkt der industriellen Massentierhaltung?

Menschen, ebenso wie Tiere und Pflanzen, nutzen Gerüche, um zu kommunizieren und ihre Umgebung zu bewerten. Sie beeinflussen unser Leben tiefgreifend, indem sie Emotionen auslösen und Bindungen zu anderen schaffen. Gerüche können gezielt eingesetzt werden, um Begehren und Konsum zu fördern. Ihr Verlust hingegen bedeutet oft Entfremdung und Isolation von unserer Umwelt. In einer zunehmend aufgeheizten Welt untersucht die Veranstaltung, wie Geruch, Politik und Ökonomie miteinander in Beziehung stehen. Gemeinsam mit Künstler*innen, Biolog*innen und Geograf*innen werden wir den Geruchspfaden Stuttgarts nachgehen und neue Perspektiven auf die Politik des Stoffwechsels und der Sinne kennenlernen.

Mit Freia Achenbach & June Fàbregas (anima ona), Tini Aliman, Maan Barua, Uli Beisel, Giovanni Galizia, Matthew Gandy, Felix Heidenreich, José Morbán, Piloya Irene, Hannah Liya & Sophia Sadžakov, Angelo Neira, Silke Sachse, Marie Skeie, Kirsten Traynor, Tamarind Rossetti & Stephen Wright
PROGRAMM: Freitag, 17. April 2026

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Ausstellung

Ausstellung »Restless«

von Hiba G. Isleem

Hiba G. Isleem ist eine palästinensische Künstlerin, die mit Video, Animation und Installation arbeitet. Ihre Praxis untersucht die sich wandelnde Beziehung zwischen Materie, Bewegung und Erinnerung und verwandelt dabei oft alltägliche Materialien in aktive visuelle Präsenz.

Während ihres einjährigen Stipendienaufenthalts an der Akademie Schloss Solitude 2025/2026 hat Hiba G. Isleem mehrere Videoinstallationsprojekte entwickelt und sich zugleich mit Recherchen zu ihrem Familienarchiv beschäftigt. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen persönlichen Erzählungen und der Erforschung von Materialität und untersucht, wie Bilder, Objekte und Gesten Spuren von Zeit, Erinnerung und Transformation in sich tragen.

Die Ausstellung RESTLESS versammelt eine Auswahl früherer Videoarbeiten, die sich auf den Moment konzentrieren, in dem Materie beginnt, sich zu bewegen und zu handeln. Maschinen, elektrische Fragmente, Baumwurzeln und repetitive Gesten erscheinen nicht als passive Objekte, sondern als Entitäten, die durch Bewegung Präsenz gewinnen. Durch subtile Animation und Wiederholung schaffen die Arbeiten einen Raum, in dem die Grenze zwischen Objekt und lebendiger Form instabil wird – und in dem Materie ihr ruheloses, animiertes Potenzial offenbart.

Öffnungszeiten:
29.–30. April, 14–16 Uhr
2. Mai, 14–18 Uhr

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Ausstellung

Gruppenausstellung »Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm«

mit Arbeiten der aktuellen und ehemaligen Solitude-Stipendiat*innen Hiba Ali und Mac Andre Arboleda

Die Gruppenausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm wird am 25. April in der ifa-Galerie Stuttgart eröffnet. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten der aktuellen und ehemaligen Solitude-Stipendiat*innen Hiba Ali und Mac Andre Arboleda.

Hiba Ali ist derzeit Stipendiat*in im Praxisfeld Digital und zeigt die Arbeit Watering the Somatic Oasis.

Watering the Somatic Oasis ist ein VR-Projekt, das die Unmittelbarkeit von Technologien und somatischen Techniken nutzt, um ein Gefühl von Langsamkeit zu erzeugen. Die Betrachter sind eingeladen, das VR-Headset aufzusetzen und sich auf die geführte Meditation einzustimmen. Durch die Stimulation mit digitalem Wasser und bilateralen Bewegungstechniken bringt dieses Projekt durch die Regulierung des Nervensystems die Langsamkeit zurück in unseren Körper.

Hiba Ali präsentiert digitale Kunst in Form von immersiven digitalen Umgebungen, skulpturalen Installationen, bewegten Bildern, Kleidungsstücken und Klang. Hiba Ali nutzt Virtual Reality, 3D-Animation und Augmented Reality, um die Zeit zu verlangsamen und Orte des Trostes und der Fürsorge zu schaffen.

Mac Andre Arboleda ist ein philippinischer Künstler, der den digitalen Raum durch Forschung und Aktivismus für digitale Rechte erforscht, mit einem Schwerpunkt auf Internetfreiheit.

Die Ausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm untersucht, wie Algorithmen den Alltag prägen – indem sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Informationen filtern und Entscheidungen beeinflussen –, und beleuchtet dabei kritisch die in diesen Technologien verankerten Machtstrukturen, wie koloniale Hinterlassenschaften, Rohstoffraubbau und Voreingenommenheit.

Öffnungszeiten:
Mi–So, 12–18 Uhr

Eintritt: frei!

(Bild: »Watering the Somatic Oasis« by Hiba Ali; Photo: Maïscha Souaga)

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Bildungseinrichtung

Solitude-Stipendium

Seit 1990 werden mit dem Solitude-Stipendium junge Künstler*innen sowie Wissenschaftler*innen und junge Kulturschaffende durch Aufenthaltsstipendien in sieben Praxisfeldern gefördert. Alle zwei Jahre werden circa 65 Wohn- und Arbeitsstipendien mit einer Dauer von 6 bis zwölf Monaten vergeben. Zusätzlich können Projekte und Publikationen gefördert werden. Ein Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude ermöglicht den Stipendiat*innen, sich unter materiell und intellektuell guten Bedingungen ihren Arbeitsvorhaben zu widmen. Die zur Verfügung stehenden Ressourcen können bedürfnisorientiert eingesetzt werden. Das weit gefächerte Stipendienprogramm fördert die Verschränkung von Kunst und Wissenschaft in allen Disziplinen und Praxisfeldern.

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Akademie Schloss Solitude

Akademie Schloss Solitude ist ein internationales Artist-in-Residence-Programm ... und mehr



Im spätbarocken Kleid über den Dächern der Kultur- und Industriemetropole Stuttgart angesiedelt, hat sich die Akademie Schloss Solitude zu einem wichtigen globalen Netzwerk der internationalen Kunstszene entwickelt. Im Einklang mit der Lage und Geschichte des Schlosses will Solitude seinen Gästen Rückzugsort und Freiraum für Kunst und Leben sein. Die Akademie wirkt aber auch nach außen, ist Ausstellungsort, Versuchslabor und Diskursarena. Ihre Stipendiaten und Gäste nutzen sie als künstlerischen Inkubator, als Projektionsfläche, als Kontaktbörse oder als Gelegenheit, ein Projekt ohne Blick auf Konventionen verwirklichen zu können. Das Haus vertritt einen offenen Kunstbegriff und lässt sich ganz bewusst von seinen Gästen prägen.

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Ausstellungen / Museum Staatsgalerie Stuttgart Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32
Ausstellungen / Ausstellung Akademie Schloss Solitude Stuttgart Stuttgart, Solitude Haus 3
Aufführungen / Theater Schauspiel Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Stuttgart Stuttgart, Kleiner Schloßplatz 1
Ausstellungen / Museum Linden-Museum Stuttgart Stuttgart, Hegelplatz 1
Ausstellungen / Museum Schauwerk Sindelfingen Sindelfingen, Eschenbrünnlestraße 15
Ausstellungen / Ausstellung Akademie Schloss Solitude
Di 28.4.2026, 18:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Schweinemuseum Stuttgart Stuttgart, Schlachthofstraße 2
Ausstellungen / Museum Museum Art.Plus Donaueschingen Donaueschingen, Museumsweg 1

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