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Museum
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Kulturhistorisches Museum Rostock

Das Kulturhistorische Museum Rostock befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz, dem 1270 gegründeten Rostocker Zisterzienserinnenkloster.
Das Museum bewahrt eine umfangreiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung und gehört zu den wichtigsten Stätten der Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern.
Zu den Beständen des 1859 gegründeten städtischen Museums zählen die Sammlungen Malerei, Grafik, Kunsthandwerk, Münzen, Möbel, Militaria, Alltagskultur und Archäologie.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kontakt

Kulturhistorisches Museum Rostock
Klosterhof 7
D-18055 Rostock

Telefon: +49 (0)381-3814530
Fax: +49 (0)381-3819451
E-Mail: kulturhistorisches.museum@rostock.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt: frei
(ausgenommen einzelne Sonderausstellungen)
Bewertungschronik

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Sophronius Eusebius Hieronymus 1516, © Universitaetsbibliothek Rostock
Ausstellung

Druck. Macht. Wissen.
550 Jahre Buchdruck in Rostock

Von den Michaelisbrüdern bis zum Internet. Die Ausstellung erinnert an den Druck des ersten Buches mit beweglichen Lettern in Rostock vor 550 Jahren und zeigt die Entwicklung der Stadt zum bedeutenden Medienstandort Norddeutschlands. Seit der Gründung der Druckerei der Michaelisbrüder 1476 entstand eine reiche Buchdrucktradition. Trotz der Schließung durch den Einfluss Martin Luthers blieb Rostock ein Zentrum für Drucker und Verlage, die ihre Werke in den gesamten Ostseeraum exportierten. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zudem zum Ursprung der ersten Zeitungen Mecklenburgs – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.

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Ausstellung

EIN und AUS. BLICKE. Landschaftsmalerei aus vier Jahrhunderten.

Ausstellung zum Jubiläum: 185 Jahre seit Erfindung der Farbtube

Im Jahr 1841 legte der Rostocker Kunstverein seinen ersten Bericht vor: Zur Förderung der Kunst hatte die illustre Gesellschaft neunzehn Gemälde angekauft, unter sich verlost und vierzehn Gewinner konnten sich über ein Landschaftsgemälde freuen. Noch wusste wohl niemand, dass John Goffe Rand gerade sein US-Patent für die erste verschließbare Bleitube für Farben erhalten hatte. Niemand ahnte, mit was für einem Tempo sich eben diese Landschaftsmalerei durch die revolutionierende Idee der Farbtube ändern würde.

Einer der Protagonisten des Kunstvereins, der Arzt Dr. Georg Wilhelm Detharding (1797-1882), ging bei der ersten Verlosung leer aus, doch am Ende seines Lebens schenkte er der Städtischen Kunstsammlung 66 Gemälde – die Hälfte mit Landschaftsdarstellungen. Durch Schenkungen und Ankäufe kamen weitere Kunstwerke aus vier Jahrhunderten der Landschaftsmalerei hinzu.

Den Anfang machte die sakrale Kunst, die Landschaft blieb im Hintergrund. Nach und nach wurden die biblischen Szenen kleiner: So wird das biblische Thema „Die Auffindung des Moses“ vom flämischen Künstler Coninxloo in eine imposante „Weltlandschaft“ platziert. Die Natur selbst inspirierte die Künstler zur Zeit des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei eine ganz eigene Bildgattung zu kreieren – die Landschaftsmalerei per se. Ein glückliches Leben in idyllischer Natur – das war das mythische Arkadien der Antike. Immer wieder verwandelten Künstler die Sehnsuchtsorte des fernen Südens und später auch des Nordens in arkadische Landschaften.

Fernweh oder Heimweh – Landschaften faszinierten und prägten die Menschen: „eine venezianische Ansicht von Canaletto“ erwarb der Kunstverein 1867. Am Ende des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sahen europäische Künstlerinnen und Künstler ihre Landschaft mit neuen Augen, malten im Freien, wobei tragbare Staffeleien und Farbkästen genauso wichtig waren wie die ihren unaufhaltsamen Siegeszug antretende Farbtube. Auch die Mitglieder der Schwaaner und Ahrenshooper Künstlerkolonie fanden wie ihre französischen Vorbilder ihre Motive nun in der freien Natur.

Die Ausstellung wird ca. 60 Landschaftsgemälde präsentiert. Einige Kunstwerke können nach jüngst stattgefundenen Restaurierungen erstmals wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Last but not least stellen wir als Ausblick das gut 200 Kilogramm schwere, 1,56 m hohe und 2,04 m breite Mondscheingemälde von Maximilian Schmidt vor, einer der verborgenen Schätze, die sonst noch im Depot schlummern, für deren Wiederentdeckung und Neupräsentation wir im Stillen tätig sind.

Kuratorin & Text: Dr. Susanne Knuth

(Bild: Gillis III. van Coninxloo (1544-1607) Die Auffindung des Moses Öl auf Leinwand, 150 x 228,5 cm © Kulturhistorisches Museum Rostock, Inv.-Nr. M 579)

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Ausstellung

Sammlungen des Kulturhistorischen Museums Rostock

Das Kulturhistorische Museum Rostock bewahrt eine umfangreiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung und gehört zu den wichtigsten Stätten der Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte in Mecklenburg Vorpommern.

Kunst

Die aus der Kunstsammlung des “Kunstvereins zu Rostock” hervorgegangene Sammlung bildender Kunst des Kulturhistorischen Museums Rostock umfasst heute ungefähr 1600 Gemälde, darunter die bedeutende Sammlung Niederländischer Malerei vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Rostocker Stadtansichten einheimischer Künstler, die Kollektion der Künstlerkolonien Schwaan & Ahrenshoop sowie zahlreiche Porträts Rostocker und Mecklenburger Provenienz. Zur Grafischen Sammlung gehören rund 12.000 Blätter vom 16. bis zum 20. Jahrhundert sowie zahlreiche Plastiken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, dabei der berühmte Altar der Rostocker Johanniskirche aus dem 15. Jahrhundert, Plastiken von Barlach, Marcks, Belling oder Lehmbruck. Neben der Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin, dem Vorpommerschen Landesmuseum und der Neubrandenburger Kunstsammlung zählt sie zu den größten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Kultur- und Stadtgeschichte

Die kulturgeschichtlichen Bestände dienten von Beginn an der Dokumentation der Stadtgeschichte, der Darstellung der Entwicklung der städtischen Wirtschaft und der Lebensumwelt der Bürger Rostocks. Die Sammlungen enthalten zahlreiche einzigartige Dokumente städtischen Lebens und städtischer Wirtschaft der vergangenen sechs Jahrhunderte.

Dazu zählen die überregional bedeutende Silber- und Zinnsammlung mit dem Besitz der Rostocker Handwerksämter und dem Rostocker Kunsthandwerk, die Keramiksammlung, eine Uhrensammlung, eine Instrumentensammlung sowie die Kollektionen zum Alltagsleben vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Die Bestände umfassen rund 35.000 Objekte. Die Numismatische Sammlung besitzt rund 25.000 Objekte und zählt zu den bedeutendsten in Norddeutschland. Die Möbelsammlung beherbergt rund 600, die Militärgeschichtliche Kollektion 900 Objekte, darunter mit den Rostocker Kanonen und der erhaltenen Ausrüstung des Rostocker Zeughauses einen herausragenden Bestand städtischer Verteidigung der vergangenen sechs Jahrhunderte. Die archäologisch orientierte Ur- und frühgeschichtliche Sammlung verfügt über ungefähr 25.000 Stücke.

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Ausstellung

Rostock. 1200 bis 1850

Dauerausstellung

Historische Hansestadt an der Warnow, Handwerkerstadt, Industriestadt, Sitz einer alten Universität und Mittelpunkt eines starken Bürgertums in der Vergangenheit, modernes Zentrum an der südlichen Ostsee in der Gegenwart - Schlagworte, was Rostock war und ist, gab und gibt es viele. Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen der Geschichte der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger zwischen 1200 und 1850. Sie fragt, wovon sie lebten, wer sie regierte, woran sie glaubten, wo sie wohnten, was sie prägte.

Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch 650 Jahre Rostocker Entwicklung. Die Ausstellungsstücke erzählen von politischen Kämpfen und kulturellen Umbrüchen, vom Leben der Armen und Reichen, von Blütezeiten sowie von dunklen Kapiteln der Rostocker Stadtgeschichte.
Ausstellung

Rostocker Stadtansichten

Dauerausstellung

Einen Blick auf das beeindruckende Panorama der bedeutenden Hafen- und Hansestadt ermöglichen die Rostocker Ansichten vom frühen 19. bis zum 20. Jahrhundert. Die Darstellungen von Künstlern wie Georg Friedrich Kersting, Ludwig Hornemann und anderen vermitteln nicht nur einen Eindruck vom Panorama der von vier großen Kirchen geprägten Stadt an der Warnow, sondern zeigen zugleich die Bedeutung des Ortes und den Wandel des Stadtbildes über zwei Jahrhunderte. Die Kunstwerke geben einen Eindruck vom Schaffen von in Rostock arbeitenden Künstlern und eröffnen zugleich Einblicke in das Stadtbild der Vergangenheit.

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Zuckerkasten, Silber, 1842
Ausstellung

Festlich. Rostocker Feiern

Dauerausstellung

Festliche Anlässe und Geselligkeiten sind seit je Zäsuren und Höhepunkte im Alltag der Menschen zwischen Arbeit und Familie.

Die städtische Oberschicht nahm sich für ihre Feiern den Adel zum Vorbild. Eigene Formen bürgerlicher Geselligkeit entwickelten sich im 19. Jahrhundert. Diese wurden dann Vorlage für die Feierlichkeiten der städtischen Mittel- und Unterschicht. Die genaue Kenntnis von Konventionen und Verhalten im gesellschaftlichen Verkehr war der Ausweis der Zugehörigkeit auch zu Rostocks städtischer Elite. Das perfekt arrangierte Festessen, der stilsicher absolvierte formelle Besuch, gepflegte Hausmusik, untadelige Kleidung und Konversation waren die Eintrittskarten in die höheren Gesellschaftskreise. Mit einem umfangreichen Kodex komplizierter Vorschriften grenzte sich die städtische Oberschicht bewusst gegen das Kleinbürgertum ab. Viele gesellschaftliche Normen des Bürgertums aus dem 19. Jahrhundert haben sich bis heute bei formellen Feiern erhalten.

Die Zinnsammlung des Kulturhistorischen Museums Rostock ist eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art in Norddeutschland. Das Trinkgeschirr der Rostocker Handwerksämter und die Feierkultur der Handwerker bildet den zweiten Mittelpunkt der Ausstellung.

Zu den kostbaren Beständen des Kunsthandwerks gehören die Bereiche Zinn, Silber, Keramik und Uhren, aber auch historischer Schmuck. Die kunsthandwerklichen Sammlungen reichen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, Die Material Keramik ist mit Fayencen, Steingut und Porzellan vertreten. Zu den Kostbarkeiten der Glassammlung gehören die Lohgerbergläser, emaillebemalte Bechergläser aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Ausstellung

Münzen

Dauerausstellung

Die Numismatische Sammlung ist über 100 Jahre alt. Sie umfasst rund 25.000 Objekte: Rostocker Prägungen des Mittelalters und der Neuzeit, Münzen der Hansestädte und anderer norddeutscher Kommunen und Territorien, antike und byzantinische Münzen, Medaillen, darunter eine ausgedehnte Kollektion zu Gebhardt Leberecht von Blücher sowie historische Münzfunde des Rostocker Raumes, weiterhin Gipsabgüsse antiker und neuzeitlicher Gemmen, Kleinreliefs und eine Siegelsammlung zur mecklenburgischen Geschichte.

In der Ausstellung dominieren Rostocker Prägungen vom 14. bis 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen die silbernen Witten der Hansezeit aus dem 14. bis 15. Jahrhundert, silberne Schillinge aus dem 15. bis 16. Jahrhundert sowie die eindrucksvollen Taler und Gulden des späten 16. Jahrhundert bis 18. Jahrhundert. Die Auswahl wird durch Rostocker Medaillen und die Gerätschaften der Münzmeister ergänzt.

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Eilert Adelsteen Normann, Mitternacht in Norwegen, 19. Jh.
Ausstellung

Landschaften und Inspirationen.

Dauerausstellung

Gemälde und Skulpturen.

Fernweh oder Heimweh – Landschaften faszinieren und prägen die Menschen. Ein glückliches Leben in idyllischer Natur – das war das mythische Arkadien der Antike. Immer wieder verwandelten Künstler die Sehnsuchtsorte des fernen Südens und später auch des Nordens in arkadische Landschaften.

Am Ende des 19. Jahrhunderts sahen europäische Künstler ihre „vertraute“, heimatliche Landschaft mit neuen Augen. Auch die Maler der Schwaaner und Ahrenshooper Künstlerkolonie fanden ihre Motive nun in der natürlichen Landschaft.

Der Bildhauer Ernst Barlach suchte die Rettung aus einer schweren Identitäts- und Schaffenskrise wieder in der Ferne. Die archaische Landschaft der russischen Steppe inspirierte ihn zu einem ganz eigenen Stil. Seine aufsehenerregenden Skulpturen schuf er inmitten der mecklenburgischen Landschaft.

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Ausstellung

Verfemte Moderne

Dauerausstellung

Im Kulturhistorischen Museum Rostock befindet sich das weltweit größte Konvolut von Kunstwerken der Klassischen Moderne, die 1937 in deutschen Museen beschlagnahmt wurden.

Sie umfasst 614 Werke: 27 Gemälde, 6 Plastiken, 23 Aquarelle und 538 Druckgraphiken. Die hochkarätigen Werke wurden von Künstlern wie Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer, Christian Rohlfs, Willi Baumeister, Rudolf Belling, Max Pechstein, Erich Heckel und Ernst Barlach geschaffen.
Seit 2017 widmet sich auch eine Ausstellungsserie „Rostocks Klassische Moderne: »Entartete Kunst« aus dem Nachlass des Kunsthändlers Bernhard A. Böhmer.“ diesem einzigartigen Bestand – aktualisiert die 2007 begonnene Provenienzforschung und liefert neue Erkenntnisse.

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Ausstellung

Kindheit in Rostock

Dauerausstellung

Im Laufe des Jahres 2025 entwickelt das Team des Kulturhistorischen Museums die neue Dauerausstellung „Kindheit“. Die bisherige Sammlungsschau „Spielzeug“ soll dafür in einen kultur- und zeitgeschichtlichen Rahmen neu eingeordnet werden. Dieses Thema bietet die Chance, besucher- und lebensweltorientiert und vor allem intergenerational Wissen zu vermitteln. Es wird viel zu entdecken geben: Von historischer Kinderkleidung, über die Erstlingsausstattung bis hin zu historischem Spielzeug. Interaktive Stationen, multimediale Präsentationen und ein abwechslungsreiches Programm für Kitas, Schulklassen und Familien machen das neue Angebot rund.

Wir bauen um!
Eröffnet wird die neue Dauerausstellung 2026.

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Ausstellung

Kunsthandwerk

Dauerausstellung

Rostocker Feiern

Festliche Anlässe und Geselligkeiten sind seit je Zäsuren und Höhepunkte im Alltag der Menschen zwischen Arbeit und Familie.

Die städtische Oberschicht nahm sich für ihre Feiern den Adel zum Vorbild. Eigene Formen bürgerlicher Geselligkeit entwickelten sich im 19. Jahrhundert. Diese wurden dann Vorlage für die Feierlichkeiten der städtischen Mittel- und Unterschicht. Die genaue Kenntnis von Konventionen und Verhalten im gesellschaftlichen Verkehr war der Ausweis der Zugehörigkeit auch zu Rostocks städtischer Elite. Das perfekt arrangierte Festessen, der stilsicher absolvierte formelle Besuch, gepflegte Hausmusik, untadelige Kleidung und Konversation waren die Eintrittskarten in die höheren Gesellschaftskreise. Mit einem umfangreichen Kodex komplizierter Vorschriften grenzte sich die städtische Oberschicht bewusst gegen das Kleinbürgertum ab. Viele gesellschaftliche Normen des Bürgertums aus dem 19. Jahrhundert haben sich bis heute bei formellen Feiern erhalten.

Die Zinnsammlung des Kulturhistorischen Museums Rostock ist eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art in Norddeutschland. Das Trinkgeschirr der Rostocker Handwerksämter und die Feierkultur der Handwerker bildet den zweiten Mittelpunkt der Ausstellung.

Zu den kostbaren Beständen des Kunsthandwerks gehören die Bereiche Zinn, Silber, Keramik und Uhren, aber auch historischer Schmuck. Die kunsthandwerklichen Sammlungen reichen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, Die Material Keramik ist mit Fayencen, Steingut und Porzellan vertreten. Zu den Kostbarkeiten der Glassammlung gehören die Lohgerbergläser, emaillebemalte Bechergläser aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Jacob Willem Gruyter, Das Y bei Amsterdam, um 1870
Ausstellung

Niederländische Malerei

Dauerausstellung

Die niederländische Kunst gehört zu den wichtigsten Teilen der Kunstsammlung. Anders als die von Großformaten geprägte benachbarte Schweriner Sammlung als Zeichen barocker Repräsentationskunst spiegeln die Sujets der Rostocker Sammlung den Lebensstil der reformierten Kaufmannsstadt wider.

Das Goldene Zeitalter der niederländischen Kunst vom 16. bis 17. Jahrhundert ist geprägt von einer Vielfalt an Kunstformen. Die Künstler wählten ein Genre, innerhalb dessen sie dann für den Rest ihres Lebens malten. Sie spezialisierten sich auf Historien-, Porträt-, Genremalerei, Landschaften oder Stillleben und perfektionierten in diesem Genre ihren eigenen Stil. Dies ist ein Grund für hohe künstlerische Qualität der Werke.

Den Grundstein für die Sammlung legten die Legate der Gründerväter des Kunstvereins am Ende des 19. Jahrhunderts. Der Rostocker Bürger und Arzt, Dr. Georg Wilhelm Detharding, widmete ein sehenswertes Legat seinen „lieben Mitbürgern zur Belehrung und Freude“. Bereichert wurde die Städtische Kunstsammlung von wertvollen Dauerleihgaben aus der Universität Rostock.

Neben dem „Schünemannschen Legat“ zählt dazu auch eins der äußerst seltenen Waldbodenstillleben von Rachel Ruysch.

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1 Ausstellung

Sakrale Kunst

Dauerausstellung / Virtuelle Ausstellung

Zentrum der Dauerausstellung zur mittelalterlichen Kunst in Rostock ist der um 1440 entstandene ehemalige Hochaltar der St. Johanniskirche. Der Wandelaltar war mit zwei Flügelpaaren ausgestattet, von denen jedoch nur eines erhalten geblieben ist.

Die Kreuzigung aus dem Schrein und die Heiligenfiguren von den Flügelinnenseiten weisen durch ihre porträtähnlichen Züge auf ihre Herkunft aus Rostock hin. Weitere Heiligenfiguren, vermutlich aus dem gleichen Altar, deuten auf einen weiteren beteiligten Künstler hin. Ein Marienaltar aus St. Johannis zeigt eine Madonna im Strahlenkranz (um 1450). Ebenfalls aus St. Johannis stammt ein Kruzifix von einer Triumphkreuzgruppe aus dem 13. Jahrhundert (um 1270): eines der ältesten Norddeutschlands. Aus der Hospitalkirche zum Heiligen Geist stammt ein Gnadenstuhl aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.

Gestühlswangen aus St. Nikolai weisen durch ihre porträthafte realistische Gestaltung und die ausgeprägte Körper-Gewand-Beziehung auf das späte 15. beziehungsweise frühe 16. Jahrhundert. Die reiche Kollektion mittelalterlicher Kunstwerke aus der Sammlung des Kulturhistorischen Museums Rostock wird durch Stücke aus dem Schatz des Klosters zum Heiligen Kreuz ergänzt.

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Kinderprogramm

Museum für Kinder

Die museumspädagogischen Angebote für Vorschulkinder, Schulklassen und Ferienkinder machen das Museum für seine jungen Besucher zum Ort der Entdeckungen und des Staunens, zum Raum für Fragen und Erkenntnis.

Ausgehend von unseren Sammlungen geben wir den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer ganz persönlichen Annäherung an Kunst, Geschichte und Geschichten.

Um allen Kindern ein intensives Erlebnis zu sichern (auch aus Zuwendungs- und Platzgründen), sollte eine Gruppenstärke von 15 Kindern nicht überschritten werden. Die Angebote dauern etwa 1 h. Kosten: 0,50 € Terminabsprachen oder weitere Informationen unter Tel: (0381) 381 4533

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Ausstellung virtuell

Sammlung online

Das dem gemeinsame Sammlungsportal der Rostocker Museen. bietet einen Einblick in die Bestände des Kulturhistorischen Museums Rostock, der Kunsthalle Rostock, des Schifffahrtsmuseums Rostock, des Heimatmuseums Warnemünde sowie der kommunalen Kunst im öffentlichen Raum.

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Online-Shop

Museums-Shop

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Die Zahlung erfolgt auf Rechnung.
Die Rechnung liegt dem Buch bei.
Der Versand bis 1 kg erfolgt als Büchersendung.

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Museum
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Kulturhistorisches Museum Rostock

Das Kulturhistorische Museum Rostock befindet sich im historischen Kloster zum Heiligen Kreuz, dem 1270 gegründeten Rostocker Zisterzienserinnenkloster.

Das Museum bewahrt eine umfangreiche kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung und gehört zu den wichtigsten Stätten der Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Beständen des 1859 gegründeten städtischen Museums zählen die Sammlungen Malerei, Grafik, Kunsthandwerk, Münzen, Möbel, Militaria, Alltagskultur und Archäologie.



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Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt: frei
(ausgenommen einzelne Sonderausstellungen)

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Ausstellungen / Ausstellung Kulturhistorisches Museum Rostock Rostock, Klosterhof 7
Ausstellungen / Museum Staatlisches Museum Schwerin Schwerin, Alter Garten 3
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Rostock Rostock, Hamburger Straße 40
Ereignisse / Ausstellung Nordart Kunstwerk Carlshütte 6.6. bis 4.10.2026
Familie+Kinder / Museum Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL Sassnitz Sassnitz, Stubbenkammer 2
Marktplatz / Süßwaren Niederegger
Lübecker Marzipan
Webshop
Brauchtum / Museum Heimatmuseum Warnemünde Warnemünde, Alexandrinenstraße 31
Ausstellungen / Museum Ernst-Barlach-Museum Ratzeburg Ratzeburg, Barlachplatz 3
Ausstellungen / Museum Europäisches Hansemuseum Lübeck Lübeck, An der Untertrave 1
Ausstellungen / Museum Schifffahrtsmuseum Fischhalle Kiel Kiel, Wall 65
Ausstellungen / Museum Rungehaus Wolgast Wolgast, Kronwiekstraße 45
Ausstellungen / Museum Caspar David Friedrich Zentrum Greifswald Greifswald, Lange Strasse 57
Ausstellungen / Museum Deutsches Bernsteinmuseum Ribnitz-Damgarten, Im Kloster 1-2
Ausstellungen / Museum Stadtgeschichtliches Museum Wismar Wismar, Schweinsbrücke 6/8
Ausstellungen / Museum Katharinenkloster Stralsund Museum Stralsund, Mönchstraße 25-27
Ausstellungen / Museum Museumshaus Stralsund Museum Stralsund, Mönchstraße 38
Ausstellungen / Museum Marinemuseum Stralsund Museum Stralsund, Dänholm, Sternschanze
Ausstellungen / Galerie Burg Klempenow
Kultur-Transit-96 e.V.
Breest, Burg Klempenow
Ausstellungen / Museum Kunstmühle Schwaan Norddeutsche Künstlerkolonien Schwaan, Mühlenstraße 10
Ausstellungen / Galerie Stadtgalerie Kiel Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31
Ausstellungen / Museum zeiTTor Neustadt in Holstein, Am Markt 1
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Ahrenshoop Ostseebad Ahrenshoop, Weg zum Hohen Ufer 36

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